GE-Stellenabbau
Urs Hofmann: «Die Aargauer Regierung war nicht über die Abbaupläne informiert»

Urs Hofmann, Volkswirtschaftsdirektor im Aargau, wurde am Dienstag von den GE-Verantwortlichen über den Stellenabbau informiert.

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Urs Hofmann.

Urs Hofmann.

Sandra Ardizzone

«Zuvor war der Regierungsrat über diese Abbaupläne nicht orientiert», sagt Hofmann auf Anfrage. Dass der Geschäftsbereich Hydro schlecht laufe, sei allgemein bekannt gewesen. Dennoch sei der Stellenabbau bedauerlich. «Weil es sich bei den betroffenen Personen um gut qualifizierte Fachkräfte handelt, habe ich die Hoffnung, dass viele von ihnen rasch wieder eine Stelle finden werden», sagt Hofmann.

Für den Kanton Aargau sei der Abbau eine schlechte Nachricht. «Jeder Arbeitsplatz, der verloren geht, tut weh. Ich hoffe, dass bei GE nun keine weiteren Reduktionen mehr geplant sind.» Derzeit seien Umstrukturierungen in der GE-Spitze im Gang, sagt Hofmann. «Wie diese personellen Änderungen die Strategie des Unternehmens beeinflussen werden, ist schwierig abzuschätzen.» Der Regierungsrat stehe allerdings in regelmässigem Kontakt mit GE, das nächste Treffen sei im August geplant.

Markus Büttikofer, Gemeindeammann von Birr, erfuhr ebenfalls am Dienstag vom Stellenabbau. Für die Gemeinde sei der Entscheid natürlich unerfreulich, allerdings gingen in Birr netto nicht 100 Stellen verloren. «Es sind rund 50 Mitarbeiter betroffen, die tatsächlich in den Produktionshallen bei uns in Birr beschäftigt waren», sagt Büttikofer. Die restlichen rund 50 Stellen betreffen GE-Arbeiter, die nicht in Birr selber tätig seien, sondern auf diversen Wasserkraft-Anlagen in der ganzen Schweiz. (fh)

General Electric, kurz GE, baut am Standort Birr Stellen ab.
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Der GE-Standort Birr.
Der GE-Standort Birr.
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Der GE-Standort Birr.
General Electric
Der GE-Standort Birr.
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Der GE-Standort Birr.

General Electric, kurz GE, baut am Standort Birr Stellen ab.

Severin Bigler

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