Windisch
Unterdörfler bereiten sich auf den 30.Markt vor

Beim Unterdorfmarkt am Samstag in Windisch werden wieder mehrere hundert Händler und Schnäppchenjäger erwartet. Dieses Jahr jährt sich der Markt bereits zum 30.Mal.

Manuel Hediger
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Es helfen alle mit: Beim Aufbau des Festzeltes sind viele Freiwillige beteiligt.

Es helfen alle mit: Beim Aufbau des Festzeltes sind viele Freiwillige beteiligt.

Manuel Hediger

Am kommenden Samstagmorgen gehts wieder los mit der Schnäppchenjagd im Unterdorf. Dieses Jahr feiert der Floh-, Bauern- und Antiquitätenmarkt sein 30.Jubiläum. Wie gewohnt schlängelt sich das Marktgelände die Ländestrasse entlang an die Reuss hinunter, wo Besucher die Festwirtschaft und das Kinderparadies antreffen. Die Aussteller bieten unter anderem Alltagsgegenstände, Kunsthandwerke und Spielsachen an, die sie aus ihren Schränken und vom Dachboden nach Unterwindisch bringen.

Dort hoffen sie, dass ihre Sachen jemand anderem von grösserem Nutzen sind als ihnen selbst. Weiter bilden warme Verpflegung und Lebensmittel wie Gebäck und Gewürze einen wichtigen Bestandteil im Angebot. So werden auch hausgemachte Spezialitäten wie verschiedene Variationen von Schokoladenprodukten vorzufinden sein.

Ein Plausch für den Nachwuchs

Für die jüngere Generation gibt es ein betreutes Kinderparadies, wo fleissig geschminkt wird, Märchen zu hören sind und ein Trampolin zur Verfügung steht. Bei der aufwendigen Betreuung von Kinderaktivitäten wird beim 30.Unterdorfmarkt neben Freiwilligen vom Quartier auch die Jungwacht/Blauring Windisch mitwirken. Die Hauptverantwortliche für das Kinderparadies Erika Wellenkamp rechnet damit, dass auch ein Tischtennis- und ein Töggeliturnier stattfinden wird. Speziell am Anlass ist zudem, dass auch die ganz Jungen selber am Markt ausstellen dürfen.

Für Verpflegung und gute Stimmung sorgt die Festwirtschaft, die bis 23 Uhr geöffnet ist. Vor zwei Jahren hat der Quartierverein in ein neues Festzelt investiert, um den Besuchern mehr Komfort bieten zu können. Das Cevi Windisch ist am Samstag mit einem Pizzastand vertreten. Für Besucher, die gern feiern, machen zum ersten Mal die Besitzer des selbst umgebauten Barwagens «Namenlos-Bar» mit attraktiven Angeboten auf sich aufmerksam. «Wenn das Horn am Barwagen ertönt, bekommen die schnellsten drei ein Gratis-Getränk ausgeschenkt», erklärt Joel Dätwyler von der Barcrew.

Integration von Zuzügern

«Der Unterdorfmarkt ist eine gute Gelegenheit für Gäste und Zuwanderer, mit der Quartierbevölkerung in Kontakt zu kommen», sagt Beat Kramer vom Quartierverein. Dank der familiären Atmosphäre komme man schnell ins Gespräch.

Am Freitagabend wird den Marktanbietern und den übrigen Besuchern die nötige Infrastruktur auf die Beine gestellt. Das Festzelt steht bereits. Mindestens zwei Dutzend Freiwillige sehr unterschiedlichen Alters waren beim Aufbau dabei. Erika Wellenkamp brachte das Geschehen auf den Punkt: «Der Unterdorfmarkt ist ein grosses, buntes Miteinander.»