Brugg
Ungenutzte Velos suchen an Börse neue Besitzer – mit angepasstem Konzept

Coronabedingt musste Pro Velo Brugg-Windisch die beliebte Velobörse vom Frühling auf diesen Samstag, 22. August, verschieben. Der Verein hat nun das Börsenkonzept und insbesondere die Besucherströme der aktuellen Situation angepasst.

Claudia Meier
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An der Velobörse auf dem Eisi-Parkplatz in Brugg werden die ungenutzten Velos verkauft.

An der Velobörse auf dem Eisi-Parkplatz in Brugg werden die ungenutzten Velos verkauft.

Hans Christof Wagner

Um die Abstandsregeln einhalten zu können, befinden sich die Velo-Annahme und die Kassen neu im Eisi-Park, wo es ausreichend Platz für allfällige Warteschlangen hat. Für die ausgestellten Velos gibt es dadurch deutlich mehr Platz. Zusätzliche Ein- und Ausgänge helfen, die Besucherströme zu entflechten.

Der prinzipielle Ablauf und die Zeiten bleiben indes unverändert: Interessenten bringen fahrtüchtige Velos, Anhänger, Velozubehör, Skooter oder Inline-Skates, die sie verkaufen möchtet, ab 8 Uhr zum NAB-Platz. Den Verkaufspreis legen sie selber fest. Falls der Verkauf gelingt, was bei über zwei Drittel der Velos der Fall ist, gehen rund 10 Prozent des Verkaufspreises an Pro Velo und werden für die Veloförderung in der Region eingesetzt. Wenn sich kein Käufer findet, entstehen keine Kosten. Der Besitzer nimmt sein Zweirad einfach wieder nach Hause oder spendet es vor Ort für das Hilfsprojekt «Velos für Rumänien». Dafür werden auch defekte Velos und weitere Sportgeräte entgegengenommen.

Mitglieder von Pro Velo haben einen Vorteil. Sie werden ab 9.45Uhr beim Eisi-Kiosk zum Kauf zugelassen. Für alle Anderen erfolgt der Zutritt von 10 bis 12.30Uhr über die Stapferstrasse oder den NAB-Platz.