Hausen

Überweisungsantrag angenommen: Hausen senkt Hürde für Referendum

In rund einer Stunde und ohne Diskussionen hat die Gemeindeversammlung in Hausen alle Geschäfte mit grosser Mehrheit gutgeheissen.

In rund einer Stunde und ohne Diskussionen hat die Gemeindeversammlung in Hausen alle Geschäfte mit grosser Mehrheit gutgeheissen.

Diskussionslos und mit grosser Mehrheit haben die anwesenden 91 Stimmberechtigten – von insgesamt 2281 – in Hausen alle Geschäfte in rund einer Stunde angenommen am Donnerstagabend.

Gutgeheissen wurden die Einbürgerungen, die Kredite von 550 000 Franken für die Sanierung von Kindergarten und Pavillon, die Kredite von 1,3 Mio. Franken für die Sanierung von Strassen, Wasser- und Abwasserleitungen, das Unterhaltsreglement für die Meliorationswerke, der Zusammenschluss der Abwasserverbände sowie das Budget 2019 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 99 Prozent.

Unter «Verschiedenes» genehmigt wurde ein Überweisungsantrag zur Gemeindeordnung. Gefordert wurde, die Hürde für Referendumsabstimmungen sei zu senken. Künftig braucht es für ein Referendum nur noch die Unterschriften von einem Zehntel statt einem Viertel der Stimmberechtigten.

Weiter informierte der Gemeinderat zur neuen Mehrzweckhalle. Die Arbeiten sind im Fahrplan, am 19. Dezember ist die Übergabe an die Gemeinde vorgesehen. Weitere Themen waren das geplante Vorgehen in Sachen Poststelle, die Problematik betreffend Körperschall durch Eisenbahnzüge und der entsprechende Brief an das Bundesamt für Verkehr, die Situation mit dem fehlenden Wasser im Süssbach, der Stand der Tätigkeiten auf dem Reichholdareal oder die laufenden Vorbereitungen für das Husemer Fäscht 2019. (mhu)

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