Ziel der bewilligten Aktion war zudem, dem Direktor des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats (Ensi) einen Brief abzugeben. Dazu begab sich die Gruppe vor den Ensi-Haupteingang, was sofort einen aufgebrachten Ensi-Mitarbeiter und zwei Vertreter der Regionalpolizei Brugg auf den Platz rief. Die Polizei drohte den Ärzten mit einer Anzeige, sollten sie nicht zum zugewiesenen Bereich neben den Bahngleisen zurückkehren.

Den Ärzten machte das wenig Eindruck. Was ist aus dieser Drohung geworden? Andreas Lüscher, Chef-Stellvertreter I der Regionalpolizei Brugg, sagt: «Die Regionalpolizei erstattet keine Anzeige gegen die Ärzte für Umweltschutz. Die interne Prüfung hat ergeben, dass dazu die gesetzlichen Voraussetzungen fehlen.» (CM)