Die vier Kulturhäuser von Brugg – das Salzhaus, das Piccadilly, das Odeon und das Dampfschiff – arbeiten seit einigen Jahren unter dem Namen Kult4 zusammen. Gemeinsam stellen sie erneut das Hofstattfestival auf die Beine. Zwei Jahre ist es her, seit sie ein solches zum ersten Mal realisierten. Am 11. und 12. August ist es wieder soweit. Diese Woche wurden im Salzhaus das Programm und das Konzept des Festivals präsentiert. «Wir haben ein hochkarätiges Programm zusammengestellt, trotz defensivem Budget und fairen Preisen», betont OK-Präsident Hanspeter Stamm. Das OK rechnet mit 300 Besuchern, einer vorsichtig geschätzten Zahl. Dies, weil man nie wissen könne, wie das Wetter wird und ob die Leute dann auch wirklich kommen, erklärt Stamm.

Das ganze Festival wird deshalb etwas bescheidener ausgerichtet als noch vor zwei Jahren. Trotzdem fehlt es nicht an hochkarätigen Künstlern. Ein bekannter Name, der fällt, ist Sina. Die Walliser Sängerin und ihre Musiker werden neben vier andern Bands die Bühne in der Hofstatt, nahe des Salzhauses, bespielen.

Erstmals ein Familienkonzert

Mit dem Festival 2015 war man zufrieden, trotzdem haben die Organisatoren einiges geändert. So wird es dieses Jahr beispielsweise zum ersten Mal ein Familienkonzert geben. Die Countryband für Kinder, Hilfssheriff Tom, wird dabei für Musik und Unterhaltung sorgen. Ebenfalls neu ist die Food Street, wo verschiedenste Speisen in kleinen Portionen angeboten werden. Dazu gehören unter anderem Oberflachserli, Crêpes, Wähen oder Internationales wie tibetische Momos.

Zudem wurde dieses Jahr vermehrt darauf geachtet, auch ruhigere Programmpunkte zu haben. Einer davon ist Pamela Mendez. Die junge Musikerin, die in Brugg aufwuchs und heute in Bern lebt, präsentiert am Hofstattfestival erstmals öffentlich Teile ihrer neuen CD, worauf es um das Thema Wertehaltung geht. Pamela Mendez umrahmte auch die Programmpräsentation im Salzhaus musikalisch und gab damit einen ersten Vorgeschmack aufs Festival.