Schinznach

Trinkwasser in Schinznach kann ab sofort wieder getrunken werden

Das Grundwasser in Lostorf und Obergösgen ist vermutlich durch die Kläranlage verschmutzt.

Trinkwasser

Das Grundwasser in Lostorf und Obergösgen ist vermutlich durch die Kläranlage verschmutzt.

Das Trinkwasser in Schinznach ist wieder sauber. Er dürfe ab sofort wieder bedenkenlos getrunken werden, so der Gemeinderat. Das Wasser bezieht das Dorf weiter aus Aesch.

Während der Nacht wurde das Reservoir in Schinznach mit Wasser von der Regionalen Wasserversorgung aus dem Pumpwerk Aesch versorgt. Zudem wurden sämtliche Hauptleitungen durchgespült. Die Massnahmen zeigen nun die erhoffte Wirkung.

So meistern die Schinznacher die wasserlose Situation

So meistern die Schinznacher die wasserlose Situation

Die Wasserversorgung liefert nun wieder einwandfreies Wasser. Dieses darf ab sofort wieder bedenkenlos getrunken werden, teilt der Gemeinderat mit.Die Gemeinde liess gestern Wasserproben nehmen. Da die Untersuchung von Trinkwasserproben auf Fäkalkeime 24 Stunden dauert, kam das Ergebnis erst heute Vormittag .

Keine Krankheitserreger in Leitungen

Die Wasserproben des Kantonalen Trinkwasserinspektorat bestätigen laut Schinznacher Gemeinderat nun, dass das Rohwasser tatsächlich mit Fäkalienkeimen belastet war.

Ins Reservoir und damit in die Wasserversorgung seien dank Entkeimungsanlage aber keine Krankheitserreger gelangt.

Verursacher noch nicht gefunden

Den Geruch habe die Entkeimungsanlage jedoch nicht eliminieren können, weshalb das Wasser nach Gülle gerochen hat.

Wer die Wasserverschmutzung verursacht hat, ist immer noch unklar. Schinznach bezieht das Trinkwasser bis auf weiteres aus dem Pumpwerk Aesch.

Die verschiedenen Organe hätten gut zusammenarbeitetet und die Bevölkerung habe dem Vorfall grosses Verständnis entgegengebracht, hält der Gemeinderat fest. (rsn)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1