Brugg
Training für Katastropheneinsatz

Katastrophenhunde-Teams des Schweizerischen Vereins für Such- und Rettungshunde Redog haben einen Abbruch genutzt für ihre Ausbildung.

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«Ist hier noch jemand?» Die Hunde weisen den Rettungskräften den Weg zu den Verschütteten. zvg

«Ist hier noch jemand?» Die Hunde weisen den Rettungskräften den Weg zu den Verschütteten. zvg

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Derzeit werden an der Zurzacherstrasse 52 und 54 in Brugg zwei Liegenschaften der Graphis Bau- und Wohngenossenschaft, Bern, abgerissen, um Platz für eine neue Wohnüberbauung zu schaffen. Zwölf Katastrophenhunde-Teams des Vereins für Such- und Rettungshunde Redog haben die Gelegenheit genutzt, in den Abbruchliegenschaften den Ernsteinsatz bei Katastrophen zu trainieren. Unterstützt wurden sie dabei durch die mit dem Abbruch betrauten Mitarbeiter der Merz Gruppe.

«Ist hier noch jemand im Gebäude?» Diese bange Frage stellt sich nach einem Gebäudeeinsturz den Angehörigen und Rettungskräften. Antwort liefern einzig die speziell ausgebildeten Katastrophenhunde mit ihren Führern. Die Hunde sind in der Lage, den Ort unter den Trümmern anzuzeigen, wo Opfer liegen. So können sie den Rettungskräften den Weg zu den Verschütteten weisen.

In Brugg wurden dazu für das Training «Opfer», im Jargon Figuranten genannt, durch gesicherte Zugänge unter die Trümmer eingebracht. Je nach Ausbildungsstand wird die Aufgabe für Hund und Hundeführer schwieriger oder einfacher gestaltet. Durch Bellen und Scharren zeigen die Hunde die Figuranten an, wenn sie deren Geruch in die Nase kriegen. Im Training wurden alle Figuranten mühelos lokalisiert. (az)