Brugg

Touristen in Brugg kommen vor allem aus der Schweiz – aber auch aus Asien

Blick auf die Dächer der Brugger Altstadt: Die Stadt hat einiges zu bieten, was vor allem inländische Touristen immer neugieriger macht.

Blick auf die Dächer der Brugger Altstadt: Die Stadt hat einiges zu bieten, was vor allem inländische Touristen immer neugieriger macht.

Brugg ist keine Touristenhochburg wie etwa eine Metropole wie London oder – in bescheidenerem Ausmass – Zürich. Dennoch wird die Stadt, besonders die im zentralen Cinema Odeon gelegene Info Brugg, von Touristen gerne aufgesucht.

Einerseits wird Info Brugg vorwiegend von inländischen Reisenden etwa aus den Kantonen Basel-Stadt, Graubünden und Waadt aufgesucht sowie andererseits von solchen aus dem Ausland – zum Beispiel aus Deutschland, Österreich und Belgien.

«Aber es sind auch Gäste aus dem asiatischen Raum darunter», sagt Verena Rohrer, Leiterin Brugg Regio – regionale Standortförderung und verweist auf die Hauptverständigungssprachen Englisch und Spanisch.

Ausflugsideen sind gefragt

Die Zahlen der Statistik 2013 dürften 2014 in etwa dieselben sein. Damals wurden in der Sommerzeit von April bis September durchschnittlich pro Tag drei Besucher verzeichnet sowie in der Winterzeit von Oktober bis März ein Besucher, die Info Brugg aufsuchten. «Hinzu kommen jedoch auch noch die telefonischen Kontakte und Mails pro Tag», so Rohrer.

Nach was wird vor allem gefragt? Als Themenschwerpunkte hat Verena Rohrer «Ausflugsideen, Stadtführungen, Übernachtungsmöglichkeiten sowie der Stadt- und Regionenplan und – damit verbunden – entsprechende Wegfindungsfragen» ausgemacht. «Falls es Vorverkäufe gibt, benutzen regionale Besucher diesen Service sehr stark. Dann steigt die Anzahl der Besucher vor Ort markant», weiss Verena Rohrer.

Ein Blick in die Zukunft: Geplant ist eine Erhebung, die aufzeigen soll, «wie viele Führungen bei uns in der Region Brugg in den unterschiedlichen Attraktionen geboten werden. Grundsätzlich», betont die Leiterin von Brugg Regio, «lässt sich sagen, dass das Infobüro eine sehr gute Wirkung nach aussen hat. Es gab auch schon Trinkgeld, das zufriedene Gäste hinterlassen haben.»

Zufriedenheit attestiert auch Saba Krezdorn, seit 2007 Betriebsleiterin der Brugger Jugendherberge «Schlössli Altenburg», ihren Gästen. Kein Wunder, das 50 Betten zählende Haus liegt idyllisch an der Aare und ist geschichtsträchtig. Einst war die heutige Jugi nämlich ein römisches Kastell, das später waschechte Habsburger beherbergt hat.

Feine Adresse für Familien

Das «Schlössli Altenburg», eine der ältesten Jugendherbergen der Schweiz, ist von März bis Oktober geöffnet. Danach legt es eine Pause ein, damit es überholt werden kann. Wie ist die Jugendherberge in der Hochsaison besetzt? «Sehr gut», sagt Saba Krezdorn, «mit noch etwas Luft nach oben.» Konkret: Es sind noch Betten frei.

Die Jugibesucher stammen zum grössten Teil aus der Schweiz, «primär aus dem deutschsprachigen Teil. Ausländische Gäste sind bei uns eher spärlich vertreten». Für Familien ist das Brugger Haus eine feine Adresse, gibt es doch eine Spielwiese, einen Grillplatz und Tischtennis.

Aber auch für viele Lehrerinnen und Lehrer ist das «Schlössli»die Jugi schlechthin, die sie Jahr um Jahr mit ihren Klassen aufsuchen. «Am Dienstag stossen Jugendliche zu uns, die ein Ferienprogramm absolvieren. Sie bleiben eine Nacht», freut sich Saba Krezdorn.

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