Nach einer Einführung des Riniker Gemeinderates Ueli Müller und Referaten von Markus Peter (Landwirtschaft Aargau) und Victor Condrau (Gemeindeberatung Natur und Landschaft) folgte nach dem aufschlussreichen einstündigen theoretischen der praktische Teil.

Josef Wüest, Präsident der NLK, leitete die zweistündige Exkursion. Dabei kam jedes einzelne der sechsköpfigen NLK zum Zug. Es galt, an sechs Posten aufzuzeigen, was die 35 Mitglieder umfassende Pflegegruppe in rund 600 Stunden im Verlauf der vergangenen 6 Jahre geleistet hat.

Gelungene Aufwertung

Zuerst wurde über die Renaturierung des Steinbruchs Rai mit dem Einsatz von Ziegen und über das Anlegen eines Tümpels für Amphibien sowie über die Einrichtung von Unterschlupfmöglichkeiten für Wildbienen informiert. Dann folgten Orientierungen über Buntbrachen, Kleinstrukturen und Vernetzungsverträge mit Landwirten.

Nach der Besichtigung der Hochstammbäume seltener Apfelsorten, wie zum Beispiel dem «Wilerrot» aus dem aargauischen Wil, folgte eine anschauliche Vorführung der praktischen Neophytenbekämpfung, vor allem am Beispiel der Robinien.

Den Abschluss der Exkursion bildete die gelungene Aufwertung des Krähtalweihers. die gesamte Tagung wurde schliesslich mit einem Referat von Meinrad Bärtschi (Kantonale Abteilung Landschaft und Gewässer) über die Neuausrichtung des kantonalen Mehrjahresprogrammes Natur 2020 und einem Apéro mit Produkten aus der Region abgerundet. (az)