Töfffahren und Rugby waren zwei Hobbys des 18-jährigen Schreiner-Lehrlings, der am Mittwochabend in Schinznach-Bad tödlich verunglückt ist. Der junge Erwachsene fuhr mit seinem Töff von Brugg in Richtung Schinznach, als ein 73-jähriger Autolenker ihn bei der Kreuzung zum Thermalbad übersieht, nach links abbiegt und ihm damit den Weg abschneidet. 

"Jede Hilfe zu spät"

"Es war ein heftiger Aufprall", sagt Bernhard Graser, Mediensprecher bei der Kantonspolizei Aargau zu TeleM1. Der Töfffahrer fuhr in die Seite des Autos. "Er ist auf der Unfallstelle liegen geblieben. Jede Hilfe kam leider zu spät." 

Er sei lebensfroh und keck gewesen, sagt seine Chefin zu TeleM1. Alle hätten ihn gern gehabt. 

Tragisch: Erst im Februar teilte der Lehrling einen Facebook-Post, mit dem er – wie viele andere auch – an Autofahrer appellierte, im Strassenverkehr ein Auge auf die Töfffahrer zu haben. «Wenn Ihr einen Motorradfahrer seht, ist es nicht 'nur' ein Motorradfahrer, sondern auch eine Mutter, ein Vater, eine Tochter oder ein Sohn...»

Zwei Augenzeugen haben den Unfallhergang samt der heftigen Kollision beobachtet, wie Bernhard Graser sagt. Diese sagen klar aus, dass den 18-jährige Töfffahrer keine Schuld an der Kollision getroffen hat. (pz)