Wechsel
Thilo Capodanno leitet neu Brugg Regio

Als Nachfolger von Verena Rohrer führt der Gebenstorfer Thilo Capodanno ab Oktober die Geschäftsstelle der Regionalplanung.

Claudia Meier
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Thilo Capodanno übernimmt die Geschicke bei Brugg Regio.

Thilo Capodanno übernimmt die Geschicke bei Brugg Regio.

zvg

Erst noch hielt Verena Rohrer, Geschäftsstellen-Leiterin des Planungsverbands Brugg Regio und der regionalen Standortförderung, die Jugendfestrede an der Morgenfeier in Brugg und organisierte den fünften slowUp. Nun verlässt Rohrer nach knapp sechs Jahren per Ende August Brugg Regio und übernimmt eine neue Herausforderung bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber Biopartner Schweiz mit Sitz in Seon.

Bei Brugg Regio wird Thilo Capodanno, der in Gebenstorf wohnhaft ist, Rohrers Posten per 1. Oktober übernehmen. Der 37-Jährige wird bis Ende Jahr in einem 100-Prozent-Pensum und ab Januar 2018 in einem 80-Prozent-Pensum angestellt sein.

Thilo Capodanno verfügt über Berufslehren als Fotoangestellter und Grafiker sowie Weiterbildungen in den Bereichen Marketing und Betriebswirtschaft. «Seine Berufserfahrungen sammelte er in Werbeagenturen und international tätigen Unternehmen», schreibt Brugg Regio in einer Medienmitteilung. Im Auswahlverfahren habe er mit seiner Art und seinem Willen, für die Region wirken zu können, überzeugt. «Er wird Brugg Regio als Regionalplanungsverband mit ganzheitlichem Regionalmanagement weiterbringen können», heisst es in der Mitteilung.

Rund 30 Bewerbungen erhalten

Auf die vakante Stelle gingen bei Brugg Regio laut Verena Rohrer rund 30 Bewerbungen ein. Gut die Hälfte schaffte es in die engere Wahl, und mit sieben Kandidaten wurden Gespräche geführt. Thilo Capodanno wird künftig auch für den slowUp zuständig sein.

Neuerdings befindet sich das Büro «Info Region Brugg» nicht mehr im Odeon, sondern bei der Geschäftsstelle im Technopark. Das soll laut Brugg-Regio-Präsident Daniel Moser vorerst so bleiben. Das Ziel ist aber, auf einen späteren Zeitpunkt mit der Geschäftsstelle und dem Infobüro an eine zentralere Lage zu wechseln, sofern sich geeignete und finanzierbare Räumlichkeiten finden lassen.

«Zum Wegzug aus dem Odeon kam es, weil wir bemerkt haben, dass trotz der top zentralen Lage die Auslastung des Infobüros nicht gross war und aufgrund der kombinierten Lage mit dem Kulturhaus Odeon einige Zeitressource für das Odeon anfiel», erklärt Moser. «Das Verhältnis war nicht passend.» Zudem ergaben sich aufgrund der «örtlichen Distanz» Führungsprobleme.