Schenkenbergertal

Thalheim hat von neun Nachbargemeinden drei schmucke Linden erhalten

Die Vertreter der neun Spendergemeinden freuen sich mit ihren Thalner Kollegen über die drei beim Schulhaus gepflanzten Linden.

Die Vertreter der neun Spendergemeinden freuen sich mit ihren Thalner Kollegen über die drei beim Schulhaus gepflanzten Linden.

Auf der Wiese neben dem Schulhaus Thalheim werden die gepflanzten Bäume in den kommenden Jahren als «Lindenkapelle» heranwachsen und mit dem Zusammenrücken ihrer Kronen ein Sinnbild für die regionale Verbundenheit im Schenkenbergertal darstellen.

Thalheim feierte Ende Juni 2014 die 950 Jahre seit seiner ersten urkundlichen Erwähnung und empfing dabei im Rahmen des 54. T(h)alheimer Treffens auch Gäste aus 16 gleichnamigen Ortschaften aus der Schweiz, aus Deutschland, Österreich und Rumänien. Am offiziellen Festakt waren zudem die Delegationen der Nachbargemeinden Auenstein, Biberstein, Densbüren, Küttigen, Schinznach, Schinznach-Bad, Veltheim, Villnachern und Zeihen mit einem Gutschein für drei Linden präsent. Hinzu kamen eine dekorative 2-Liter-Flasche Wasser aus dem Schenkenbergertal für die Startbegiessung und Lindenblüten für die Überbrückung der Zeit bis zum ersten Ertrag.

Bäume sind 15 Jahre alt

Nun sind die schmucken Bäume beim nordöstlich des Schulhauses gelegenen Spielplatz seit kurzem eingepflanzt. Dank ihres Alters von rund 15 Jahren weisen sie bereits eine stattliche Höhe von mehreren Metern auf.

Ammann Roland Frauchiger dankte im Namen der Thalheimer Bevölkerung und der Behörden den an der Einweihung anwesenden Vertretern der Spendergemeinden für die grosszügige Geste: «Die Kronen der drei beieinanderstehenden Winterlinden werden im Lauf der Zeit zu einer sogenannten ‚Kapelle’ zusammenwachsen und damit die gegenseitigen Beziehungen im Umfeld des Schenkenbergertals noch deutlicher sichtbar symbolisieren.» Die Namen der Nachbardörfer sind zur Erinnerung auf einer Tafel verewigt, welche auf einem Findling aus dem Garten des ehemaligen Gemeindeammanns Theo Wernli angebracht ist.

Weisswein mit Lindenblüten

Der Schinznacher Ammann Urs Leuthard betonte in seinem Grusswort, man schätze die bestehende Zusammenarbeit über kommunale Grenzen hinweg und gab zu bedenken: «Nur zusammen sind wir stark!»

Mit der Erstbegiessung der Bäume und dem Prosit mit einem aus Thalheim stammenden Weisswein und einem Konzentrat aus den am Dorffest erhaltenen Lindenblüten gemixten feinen Apérogetränk von leuchtend grüner Farbe klang die Einweihung am Samstagmorgen aus.

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