Brugg

Teilnehmer liefen 24 Stunden lang für einen guten Zweck

Sportbegeisterte allen Alters engagierten sich am 24-Stunden-Lauf für behinderte Menschen. Der Erlös kam der Organisation Pro Infirmis Aargau zu gute.

Kleine Zelte säumen den Weg entlang der Rennbahn im Brugger Schachen. In regelmässigen Abständen ziehen Läufer vorbei – und das während 24 Stunden. Eine Tafel zählt in grossen Leuchtziffern die Stunden, Minuten und Sekunden, die es für die Teilnehmer noch zu rennen gilt. Diese erhalten dabei tatkräftige Unterstützung von ihren Fans.

Miteinander statt Gegeneinander

Ganz unter dem Motto «Gemeinsam sind wir stark» gab es bei dieser speziellen Veranstaltung kein Gegeneinander. Mitmachen konnte jeder, ob jung oder alt, mit oder ohne Behinderung. Immerzu ermunterten sich die Teilnehmenden gegenseitig zum Weiterlaufen. Und waren die Kraftreserven einmal aufgebraucht, konnten sich die Sportlerinnen und Sportler auf halber Strecke an einem kleinen Stand mit Getränken und Snacks aller Art verpflegen. Am Ende des Rennens wurden alle Teilnehmer des Spendenlaufs mit einem Diplom ausgezeichnet und erhielten eine Medaille.

Vom Rollstuhl zum Marathon

Bereits zum vierten Mal führte die Pro Infirmis Aargau den 24-Stunden-Lauf im Brugger Schachen durch. Gegründet und organisiert wurde der Anlass vom Triathleten Fredi Büchler. Er selbst hat Pro Infirmis viel zu verdanken, wie er erzählt. «Vor 20 Jahren erlitt ich bei einem Autounfall schwere Verletzungen und lag 30 Tage im Koma. In dieser Zeit war ich sehr froh um die Unterstützung von Pro Infirmis».

Nach jahrelangem Training konnte Büchler einen Marathon, einen Ironman und schlussendlich ein 8-Tage-Rennen erfolgreich beenden. Mit dem Projekt 24-Stunden-Lauf will er deshalb Pro Infirmis etwas zurückgeben. So konnten sich die Läuferinnen und Läufer Sponsoren suchen, die für jede absolvierte Runde einen bestimmten Betrag an die Organisation für Behindertenhilfe spendeten.

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