Brugg
Teddybär und Co. stellten einen Teilnehmerrekord auf

An der elften Regionalen Kinderspielwarenbörse in Lauffohr beteiligten sich so viele verkaufsfreudige Kinder wie noch nie zuvor. «Eine wahre Freude, dem Markttreibenzuzusehen», sagte Organisator Bruno Schuler.

Jessica Dubois
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Spielwarenbörse: Noch nie verkauften so viele Kinder ihre Spielsachen wie dieses Jahr.

Spielwarenbörse: Noch nie verkauften so viele Kinder ihre Spielsachen wie dieses Jahr.

JD

Geduldig schaut er mit seinen runden Knopfaugen dem emsigen Treiben auf dem Schulhausplatz zu. Immer wieder wird ihm ein prüfender Blick zugeworfen, ab und zu streicht ihm eine Kinderhand über den flauschigen Kopf. Könnte er denken, würde er sich an einstige Kuschelstunden erinnern, als er noch einen Ehrenplatz im Spielzimmer hatte. Da, wieder nähert sich ein Kind. Wird es diesmal zu einem Handel kommen? Tatsächlich, die Kinder feilschen und schliesslich werden ein paar Münzen über den Tisch gereicht. Sachte wechselt er den Besitzer; ein Glücksgefühl durchströmt ihn, als er in die leuchtenden Kinderaugen blickt. Der Teddybär hat einen neuen Besitzer gefunden.

Rund 230 Verkaufsstände

An rund 230 Ständen boten Kinder am vergangenen Samstag alle erdenklichen Spielsachen zum Verkauf an. Laut Organisator Bruno Schuler wurde damit an der elften Regionalen Kinderspielwarenbörse ein Höchststand erreicht: «So viele Anmeldungen gab es noch nie. Wir haben die Grenze unserer Kapazität erreicht.» Nebst dem Schulwart standen weitere 14 freiwillige Helfer im Einsatz, die einen reibungslosen Ablauf garantierten. Aufgebaut wurde während fünf Stunden bereits am Freitagnachmittag. Doch für Schuler ist klar, dass sich dieser Aufwand lohnt: «Es ist eine wahre Freude, dem Markttreiben zuzusehen. In all diesen Jahren hat die Begeisterung der Kinder und Eltern nicht abgenommen. Für sie mache ich das gerne.»

Strahlende Kinderaugen

Eine der jungen Spielwarenhändlerinnen ist die 15-jährige Sabrina Senn aus Brugg, die gemeinsam mit ihrem Bruder einen Stand betreibt: «Wir kommen jedes Jahr. Es macht Spass, die alten Spielsachen zu verkaufen. Und das verdiente Geld spare ich für Ferien in Amsterdam.»

Auch bei den Eltern steht die Spielwarenbörse hoch im Kurs. Gjyla Dacic aus Brugg ist zum ersten Mal mit ihren Töchtern hier und zeigt sich beeindruckt: «Es ist wie ein Dorffest und im Zentrum steht die Freude der Kinder. Wir geniessen die fröhliche Stimmung sehr. All diese strahlenden Kinderaugen, die sind einfach unbezahlbar.»