Der Mann, der am Mittwochmorgen mit einer Bombendrohung gegen die Migros in Brugg einen Grosseinsatz der Polizei ausgelöst hat, konnte von der Polizei noch vor 14 Uhr ermittelt und gefasst werden.

Es handelt sich dabei um einen 42-jährigen Patienten der Psychiatrischen Klinik in Königsfelden mit Schweizer Staatsbürgerschaft. Nähere Angaben zu dem Mann und dem Vorgehen der Behörden bei dessen Ermittlung machte die Polizei zunächst nicht. Die Staatanwaltschaft Brugg habe gegen den Beschuldigten aber ein Verfahren eröffnet.

Eine Klage droht ihm auch von der Migros. Sie wird den Mann auf Schadenersatz verklagen, wie Thomas Bornhauser, Sprecher der Migros Aare, erklärt. Die Migros kenne hier Null-Toleranz. Dem Unternehmen entgingen durch die vorübergehende Schliessung der Filiale rund 200000 Franken.

Zwei Bombendrohungen

Wegen der Bombendrohung vom Mittwochmorgen mussten die Migros-Filiale und das Gebäude Neumarkt 1 in Brugg komplett evakuiert und mit Spürhunden durchsucht werden. Ein Sprengsatz wurde aber nicht gefunden.

Die Migros-Filiale in Brugg wurde bereits am Dienstagabend - kurz nach Ladenschluss - ein erstes Mal durchsucht, nachdem eine erste Bombendrohung eingegangen war. Auch da wurde aber kein Sprengsatz gefunden. (bau)