Villnachern

Süsse Überraschung zur Einweihung der sanierten Strasse

Die fünf Meter lange Crèmeschnitte wird Stück für Stück verteilt.

Die fünf Meter lange Crèmeschnitte wird Stück für Stück verteilt.

Nach zweijähriger Bauzeit ist in Villnachern die sanierte und ausgebaute Hauptstrasse mit einer Feier eingeweiht worden.

Marianne Möckli, Gemeindeammann in Villnachern, stand im Regen, als sie am Samstagnachmittag die Bevölkerung zur Einweihungsfeier der sanierten und ausgebauten Hauptstrasse begrüsste: «Zwei Jahre Baumaschinen, Lärm, verstopfte Strassen und freundliche, hilfsbereite Bauarbeiter. Diese Strasse führt durch unser wunderschönes Dorf.» An den Gemeinderatskollegen und Vizeammann Beat Buchle richtete sie einen besonderen Dank: «Ich habe ihn oft orange gekleidet an der Strasse stehen sehen.»

Kreisingenieur Giuliano Sabato nannte neun Zahlen, um das Grossprojekt zu erläutern. 7,4 Mio. Franken wurden in den Strassenbau und die neuen Werkleitungen investiert. Die 1,1 Kilometer lange Hauptstrasse wurde saniert und mit einem rund 650 Meter langen Rad- und Gehweg zwischen dem Restaurant Bären und Wallbach und einem 150 Meter langen Trottoir zwischen den Restaurants Kastanienbaum und Bären ergänzt. Kreisingenieur Sabato wies auch darauf hin, dass ein lärmoptimierter Deckbelag verwendet worden ist.

3,5 Mio. Autos durchgefahren

3,5 Mio. Fahrzeuge wurden während der zweijährigen Bauzeit gezählt und rund 30 000 Tonnen Material wie Kies, Aushub und Belag umgesetzt. Ganze 1855 Tage dauerte die Planung, ehe im September 2013 der Startschuss zu den Bauarbeiten fiel. In 607 Tagen wurde das Werk erschaffen, an dem 200 Personen wie Bauleute, Ingenieure und Anstösser beteiligt waren.

Den 90 Anstössern dankte Sabato für ihr Verständnis und die Mitarbeit. Sechs Personen, die dafür sorgten, dass die Bauzeit unfallfrei verlief, hob der Kreisingenieur besonders hervor: Bauführerin Katja Widmer, die Poliere Alberto Rodriguez und Fredi Märki, Bauleiter Markus Tschann, Projektleiter Bruno Bühler sowie Vizeammann Beat Buchle.

Anstelle des üblichen Banddurchschnitts zelebrierten die Gemeinderatsmitglieder gekonnt das Schneiden einer fünf Meter langen Crèmeschnitte. Die Überraschung kam bei der Bevölkerung an. Die Frauen, Männer und Kinder schnappten sich nach der offerierten Bratwurst ein Stück zum Dessert.

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