Brugg

Suchtberatung registriert leicht weniger Klienten

Alkoholkonsum ist der häufigste Grund, weshalb sich Personen bei der Suchtberatun in Brugg melden. (Symbolbild)

Alkoholkonsum ist der häufigste Grund, weshalb sich Personen bei der Suchtberatun in Brugg melden. (Symbolbild)

296 Personen haben im Jahr 2014 die Suchtberatungsstelle in Brugg aufgesucht. Rund die Hälfte (143) wandte sich wegen Alkoholproblemen an die Stelle. Cannabis (87) und harte Drogen (Kokain 21, Heroin 14) waren die weiteren Hauptproblemsubstanzen.

Auch 2014 wurden mehrere Gruppengespräche mit Jugendlichen durchgeführt, die wegen Konsums oder Besitzes von Cannabis bei der Kantonalen Jugendanwaltschaft verzeigt wurden. Diese Massnahme zielt darauf ab, dass Cannabiskonsumenten im Alter von 14 bis 18 Jahren die Möglichkeit erhalten, ihr Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen und sich über die Gefahren und Risiken auszutauschen.

Im Auftrag des Grand Casino Baden führte die Suchtberatungsstelle Brugg zudem 53 Abklärungen zur Aufhebung der Spielsperre durch. 8 Personen nahmen eine Beratung wegen einer Glücksspielproblematik in Anspruch. Ein Teil davon besuchte auch die geleitete Gesprächsgruppe für Glückspieler.

Insgesamt bedeute die Zahl von 296 Personen eine leichte Abnahme der Klienten. Im Vorjahr waren noch 315 registriert. Die Zahl der Neumeldungen ist im Gegensatz zum Jahr 2013 ebenfalls gesunken. Damals meldeten sich 190 Klienten neu an, 2014 waren es noch 156. (az)

Meistgesehen

Artboard 1