Brugg-Windisch

Studierende erobern den Campussaal

Benjamin Brennecke (links) und Prisca Offenwanger besichtigen mit ihren OK-Kollegen die neuen Festräumlichkeiten. CM

Benjamin Brennecke (links) und Prisca Offenwanger besichtigen mit ihren OK-Kollegen die neuen Festräumlichkeiten. CM

Bis zu 2000 Partygänger aus der Nordwestschweiz werden in der Samstagnacht am FH-Fest erwartet.

In der Nacht auf Sonntag wird es eng in und um den Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) Brugg-Windisch. Rund 2000 Studierende und Nichtstudierende werden am FH-Fest erwartet. Vom abgesperrten Aussenbereich über den Eingang, das Foyer, diversen Nebenräumen der FHNW bis hin zum Campussaal entsteht eine pulsierende Partymeile. Erstmals findet dieser Anlass nicht im Lichthof des Hallergebäudes, sondern im Campus-Neubau statt.

Für OK-Präsident Benjamin Brennecke gibt es dafür gleich mehrere Gründe: «Hier haben wir eine modernere Infrastruktur und können sowohl die Räume des Campussaals sowie diejenigen der FHNW benutzen.» Nach zwei Jahren Betrieb sei der Campus bei den Studierenden gut akzeptiert, sagt der 23-Jährige. Los gehts um 22 Uhr. Im vorderen Teil des Campussaals befindet sich der Hauptdancefloor. DJ Wiz, The Niceguys und DJ Cut One werden auf der Bühne für Stimmung sorgen. Der zweite Dancefloor befindet sich in einem Raum auf der linken Seite des Foyers. Pascal Inc., Chaque und Benjamin Gasser werden da auflegen.

Keine Speise über 5 Franken

Studentengruppen betreiben auf eigene Rechnung im Campussaal, im Foyer, beim Eingang sowie am hinteren Ende vor dem Fenster vier verschiedene Themenbars. Benjamin Brennecke und Prisca Offenwanger vom OK wissen nicht, was sie da erwartet. Fest steht nur, dass der Getränkeeinkauf über den Campussaal erfolgt und die Verkaufspreise einheitlich sein werden. «Wir haben studentenfreundliche Preise», betont Brennecke. Das gelte auch für den Food Corner im Erdgeschoss. Dort kostet keine Speise mehr als 5 Franken. «Das ist auch der Bereich, wo man an Tischen sitzen und sich etwas erholen kann», so der OK-Präsident weiter.

Bis 5 Uhr morgens wird getanzt, getrunken, geplaudert, gefeiert und gegessen. 20 Personen sind für die Sicherheit vor und im Gebäude verantwortlich. Die Partygänger sollen sich nicht über das ganze Areal rund um den Brugger Bahnhof und den Campus verteilen. Aus diesem Grund wird ein grosszügiger Aussenbereich mit einem Einwegsystem abgetrennt. Zudem stehen in jener Nacht 2 Sanitäter und rund 40 Helfer im Einsatz.

Der Termin Mitte Oktober sei für das FH-Fest ideal, erklärt Offenwanger. «Neue Klassen können so bequem gemeinsam in den Ausgang und sich besser kennenlernen.» Für Absolventen sei es eine willkommene Gelegenheit, den Abschluss zu feiern, betont die 26-Jährige.

Der neue Veranstaltungsort bedeutet für das OK allerdings auch einen Mehraufwand. Nicht nur weil gegenüber dem Vorjahr mehr Gäste erwartet werden. «Die Organisation ist etwas komplizierter, weil durch den Einbezug des Campussaals mehr Parteien involviert sind», so Brennecke. Das OK profitiert von vergünstigten Mietkonditionen. Wie viel es für die Raummiete bezahlen muss, wird nicht verraten.

Die neu gestaltete Party soll keine Eintagsfliege sein. Ziel ist, das FH-Fest auch künftig im Campussaal durchzuführen, vorausgesetzt es gibt keine negativen Rückmeldungen. Dass ein solcher Grossanlass nicht ohne Sponsoren gestemmt werden kann, liegt auf der Hand. «Besonders toll ist, dass uns auch so viele regional verankerte Unternehmen unterstützt haben», fasst Offenwanger die komfortable Ausgangslage zusammen.

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