Windisch
Startschuss für 88 neue Pflegezimmer in der Gemeinde Windisch

Mit dem Spatenstich fiel der Startschuss zur Erweiterung des Lindenparks. In zwei Etappen, jede dauert rund ein Jahr, werden der 1966 erstellte Bettentrakt sowie die Alterssiedlung in Windisch rückgebaut und durch zwei neue Gebäude ersetzt..

Irene Hung-König
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Spatenstich (von links): Guido Reber, Geschäftsführer Sensato AG; Marco Anselmi, Geschäftsführer Lindenpark; Anja Kokel, Pflegedienstleiterin; Robert Kamer, Verwaltungsratspräsident; Karsten Bugmann, Windischer Gemeinderat; Renate Trösch, Verwaltungsrätin; Markus Heim, Verwaltungsrat, Architekt Jürg Erdin. IHK

Spatenstich (von links): Guido Reber, Geschäftsführer Sensato AG; Marco Anselmi, Geschäftsführer Lindenpark; Anja Kokel, Pflegedienstleiterin; Robert Kamer, Verwaltungsratspräsident; Karsten Bugmann, Windischer Gemeinderat; Renate Trösch, Verwaltungsrätin; Markus Heim, Verwaltungsrat, Architekt Jürg Erdin. IHK

Irene Hung-König

Als die Klänge des Alphorn-Trios verhallt waren, begrüsste Lindenpark-Geschäftsführer Marco Anselmi die Gäste zum Spatenstich. 24 Millionen Franken kostet der Neubau.

88 neue, moderne und helle Einer-Pflegezimmer von je rund 25 Quadratmetern Grösse werden so entstehen. Der Lindenpark verfügt nach der zweijährigen Bauzeit über 120 Einerpflegezimmer, einem öffentlichen Restaurant, Pflegeabteilungen mit Wohnzimmern, Begegnungsküche und Bad.

Vorbei werden also die Zeiten sein, mit zwölf Quadratmeter grossen Zimmern, ohne rollstuhlgängige Bäder. Robert Kamer, Verwaltungsratspräsident der Sanavita AG, wies daraufhin, dass während der gesamten Bauzeit der Lindenpark in Betrieb sein werde. Er erwähnte auch das nächste visionäre Projekt: Die Sanavita AG plant mit der Avadis Anlagestiftung Baden ein «Wohnen im Alter mit Service».

Diese Wohnform soll auf dem Areal des ehemaligen Restaurant Linde entstehen und ist für Seniorinnen und Senioren gedacht, die kaum Pflege benötigen. Der Windischer Gemeinderat Karsten Bugmann erwähnte in seiner Ansprache die für die Gemeinde wichtigen Arbeitsplätze oder die örtlichen Lieferanten von Frischprodukten und verschiedenen Dienstleister, die mit dem Lindenpark zusammenarbeiten.

Er sei zuversichtlich, dass das Mammutprojekt unter Voll-Belegung auch gelinge. Nicht zuletzt dank des Engagements, Herzbluts und der Kompetenz des Planungsteams.

Guido Reber von der Sensato AG ist für die Betriebsabläufe während der Bauzeit zuständig; er sprach die Infrastruktur an: «Die bestehenden Gebäude sind 50 Jahre alt. Jetzt macht man wieder etwas für die nächsten 30 bis vielleicht gar 50 Jahre», sagte er. Gemäss Architekt Jürg Erdin werden sich die Neubauten rein äusserlich nicht gross von den bestehenden unterscheiden.

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