Dorfentwicklung

Start für die Erschliessung des Wohngebiets Chappel in Lupfig

Spatenstich ohne richtigen Spaten (v.l.): Richard Plüss, Jörg Schatzmann, Daniel Knecht, Michael Merk, Reto Porta und Thomas Frey. LP

Spatenstich ohne richtigen Spaten (v.l.): Richard Plüss, Jörg Schatzmann, Daniel Knecht, Michael Merk, Reto Porta und Thomas Frey. LP

Zwischen 300 und 350 Personen werden bald im neuen Quartier Chappel in Lupfig wohnen. Jetzt haben mit dem Spatenstich die Arbeiten für die Erschliessung des 3,4 Hektaren grossen Gebiets begonnen.

«Der Baubeginn an der Erschliessung Chappel ist ein besonderes Ereignis», betonte Lupfigs Gemeindeammann Richard Plüss am Spatenstich, der ganz ohne Spaten, Schaufeln oder gar Bagger auskam. «Die Bebauung des Gebiets erfolgt schneller als die Erschliessung. Dank einer provisorischen Baustellen-Erschliessung kann bereits gebaut werden.»

Keine neue Strassen

Es habe ziemlich lange gedauert, bis das Erschliessungsprojekt Chappel zur Baureife gediehen sei, stellte Plüss fest. Die Problematik habe im Dorfbach bestanden, der im Perimeter der Erschliessung Chappel eingedolt verläuft.

Mit einem separaten Projekt soll der Bach verlegt werden (az vom 20.3.). Das, so Plüss, habe zu gut drei Jahren Planungszeit geführt. Im November 2011 bewilligte die Gemeindeversammlung den Kredit von 6,133 Mio. Franken für die Erschliessung, die von der Porta Nord AG (Brugg) geplant wurde.

Bei der Erschliessung des rund 3,4 Hektaren grossen Gebiets, das in der Mehrfamilienhauszone liegt und mit einer Sondernutzungsplan-Pflicht belegt ist, wird auf bestehende Strassen zurückgegriffen. Die Ziegelhofstrasse wird von der Bahnhofstrasse bis zur Zonengrenze im Norden auf eine Breite von 5 Metern ausgebaut.

Bis zur Kreuzung mit der Chappelstrasse erhält die Ziegelhofstrasse einseitig ein Trottoir und im nördlichen Abschnitt einen Wendeplatz. Die Chappelstrasse wird bis an die Zonengrenze im Osten, auf der Trasse des heutigen Trafowegs, verlängert und erhält ebenfalls eine Wendeanlage.

Die Kreuzung Ziegelhof-/Chappelstrasse wird als begrünter Platz ausgestaltet. Im Nordwesten des Erschliessungsgebiets wird zwischen Schwanengasse und Ziegelhofstrasse eine Fusswegverbindung geschaffen. Das Baugebiet wird mit Wasser, Gas, Strom sowie mit Leitungen für Abwasser und Sauberwasser erschlossen.

Hoffen auf gute Steuerzahler

Bis Oktober dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, sagte Michael Merk von der Porta Nord AG. Ausgeführt werden die Arbeiten durch die Arbeitsgemeinschaft Jura (Knecht Bau AG, Meier Söhne AG und G. Schmid AG).

«Mit der Überbauung des Gebiets Chappel rechnet man mit einem Wachstum der Dorfbevölkerung von Lupfig um 300 bis 350 Personen», sagte Gemeindeammann Plüss. «Wir hoffen natürlich auf Bauten mit einem hohen Standard, die auch entsprechende Steuerzahler nach Lupfig bringen».

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