Brugg
Stahlträger und Holzbalken baumeln am Haken fürs «Scharfe Eck»

Ein Pneukran steht auf der Hauptstrasse in der Brugger Altstadt, am Haken hängt ein Holzbalken, kurz darauf ein Stahlträger. Im dritten Stock der altehrwürdigen Liegenschaft «Zum Scharfen Eck» zieht ein Arbeiter die schwere Last ins Innere.

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Stahl am Kranhaken: Die Gebäudestruktur wird verstärkt. mhu

Stahl am Kranhaken: Die Gebäudestruktur wird verstärkt. mhu

Michael Hunziker

«Derzeit wird die bestehende Gebäudestruktur verstärkt», erklärt Architekt Gani Turunc vom zuständigen Büro Dolmus in Luzern die laufenden Arbeiten. In der Folge werde der Innenausbau an die Hand genommen.

Zur Erinnerung: Das markante Gebäude in der Brugger Altstadt wird zu Studentenstudios umgebaut. Im Dachgeschoss entsteht eine Wohnung, im Erdgeschoss ist ein Gastronomiebetrieb vorgesehen. Im letzten Jahr wurde das Haus mit einem Gerüst versehen und – bis auf die Balken und Stützen – komplett ausgeräumt.

Während der Wintermonate ist die historische Bausubstanz zusammen mit der Denkmalpflege sowie den Archäologen aufgenommen und vermessen worden. Für diesen Prozess wurden die Arbeiten unterbrochen. Die Detailplanung wurde schliesslich bereinigt und die Aufträge für den Innenausbau konnten vergeben werden.

Weil es sich um eine denkmalgeschützte Liegenschaft handle, müssten die einzelnen Schritte mit den Behörden abgesprochen werden, sagt Architekt Turunc. «Die Tätigkeiten laufen Hand in Hand.» Mit dem Fortschritt der Totalsanierung ist er zufrieden. «Wir befinden uns im Terminplan.»

Am Ziel werde jedenfalls nicht gerüttelt: Bis Sommer dieses Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen und die Räumlichkeiten bezugsbereit sein. (mhu)

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