Brugg
Stadtrat führt den reduzierten Winterdienst ein

Nach der dreijährigen Versuchsphase führt die Stadt Brugg den reduzierten Winterdienst definitiv ein. Dieser habe sich ökologisch wie finanziell positiv ausgewirkt.

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Auf den wichtigen Fussgängerverbindungen kommen nach wie vor Schneepflug und Salz zum Einsatz.

Auf den wichtigen Fussgängerverbindungen kommen nach wie vor Schneepflug und Salz zum Einsatz.

Walter Schwager

Die Versuchsphase hat laut Stadtrat Brugg gezeigt, dass sich der reduzierte Winterdienst ökologisch und ökonomisch positiv auswirkt. Kritische Wege – vorwiegend Fusswege –, sind in den vergangenen drei Jahren noch in der Strassenliste mit Salzeinsatz aufgenommen worden. Ersichtlich sind sie in den Plänen sowie auf der Homepage der Stadt (www.stadt-brugg.ch/Verwaltung/Werkdienst/ Winterdienst Brugg und Umiken/Informationen).

Wo wird schwarz geräumt?

Das Konzept sieht vor, dass folgende Strassen und Wege schwarz geräumt werden – Schnee und Eis also durch Pflügen und Salzen entfernt werden: Hauptverkehrsstrassen; Steilstrecken; Strassen mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Strassen zu Bahnhöfen, Spitälern, Feuerwehr und Polizei sowie Industrieanlagen mit starkem Verkehr; wichtige Fussgängerverbindungen, Treppenanlagen und Radwege.

Übrigens: Für den Winterdienst der Kantonsstrassen ist der Kanton Aargau zuständig, für die Trottoirs die Stadt Brugg.

Der Stadtrat betont: «Festgefahrener Schnee ist kein Eis und kann auch mit Salz nicht gänzlich aufgelöst werden. Dies erfordert eine angemessene Geschwindigkeit in den Quartierstrassen.» (az)