Brugg

Stadtammannwahl: Gewerbeverein sucht weitere Kandidaten

Dietrich Berger, Präsident des Gewerbevereins. Iseli

Dietrich Berger, Präsident des Gewerbevereins. Iseli

Im Herbst entscheiden die Stimmbürger, wer die Nachfolge von Stadtammann Daniel Moser antritt. Bereits sind drei Kandidaten im Rennen. Zu wenig, findet Gewerbeverein-Präsident Dietrich Berger.

Ende Jahr räumt Ammann Daniel Moser (FDP) nach zwei Amtsperioden seinen Sessel im Brugger Stadthaus. Wer ab 2018 seine Nachfolge antreten wird, entscheiden die Stimmbürger am 24. September respektive am 26. November, falls ein zweiter Wahlgang nötig sein wird. Bisher haben drei Ammann-Kandidaten ihr Interesse an diesem Vollamt bekundet.

Dem Gewerbeverein Zentrum Brugg ist das zu wenig. «Für die Wahl der Brugger für die zukünftige Führungsperson der Stadt hätten wir gerne eine breitere Auswahl», schreibt der Gewerbeverein in einer Mitteilung.

Zentrum Brugg wünscht sich einen Stadtammann, der die Haltung vertritt: «Das ist meine Stadt, für diese lebe ich und diese entwickle ich weiter.» Zum Wunschprofil der Kandidaten gehören für den Gewerbeverein folgende Qualifikationen: vitale erfahrene Führungspersönlichkeit, Umsetzungsstärke und Beharrlichkeit, ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, hohe Leistungsbereitschaft, lösungsorientiertes Handeln, Vernetzungsfähigkeit, Vertrautheit mit politischen Prozessen, Offenheit für neue Ideen und andere Meinungen sowie die Bereitschaft, die Führungsrolle in der Region Brugg zu übernehmen.

Hearings mit allen Kandidaten

Dazu hat Zentrum Brugg gemäss eigenen Angaben bereits viele Rückmeldungen erhalten und mit diversen Personen Gespräche geführt, ohne dass sich aber bisher das Kandidatenfeld für die Stadtammannwahl erweitert hätte. «Selbstverständlich wird der Gewerbeverein Zentrum mit allen Kandidierenden ein Hearing durchführen und die Ergebnisse daraus entsprechend publizieren», heisst es in der Mitteilung weiter.

Präsident Dietrich Berger möchte sich zur bisherigen Auswahl mit Titus Meier (FDP), Barbara Horlacher (Grüne) und Richard Fischer (parteilos) noch nicht äussern. Auf Nachfrage der az sagt er: «Im Sinne der grösseren Auswahl und des gesunden Wettbewerbs möchten wir gerne weitere Kandidaten, die in das Rennen steigen.» (CM)

Meistgesehen

Artboard 1