Brugg
Stadt und Kanton laden doch noch in die Asylunterkunft «Jägerstübli» ein

Am Samstag, 19. März, stehen die Türen der kantonalen Asylunterkunft während vier Stunden allen Interessierten offen. Damit lösen die Zuständigen des Kantons ein Versprechen vom letzten Sommer ein.

Claudia Meier
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Seit rund neun Monaten ist das «Jägerstübli» eine Asylunterkunft.

Seit rund neun Monaten ist das «Jägerstübli» eine Asylunterkunft.

Chris Iseli/ AZ

Seit dem vergangenen Herbst sind die Verantwortlichen des Kantons der Bevölkerung einen Besuchstag im ehemaligen Restaurant Jägerstübli im Brugger Ortsteil Lauffohr schuldig. So jedenfalls wurde es an der Informationsveranstaltung vom 1. Juni 2015 den Anwesenden in Aussicht gestellt. Nun löst der Kanton sein Versprechen ein, wie es in einem Flyer des Kantonalen Sozialdiensts unter der Führung des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) heisst. Der Brief wird in diesen Tagen in der Nachbarschaft verteilt. Unter dem Titel «Lernen Sie Ihre Nachbarn kennen», sind alle Interessierten eingeladen, am Samstag, 19. März zwischen 10 und 14 Uhr die Asylunterkunft zu besuchen.

Zur Erinnerung: Seit letztem Sommer betreibt der Kantonale Sozialdienst im ehemaligen Restaurant Jägerstübli eine Unterkunft für Asylsuchende. Aktuell bewohnen 25 Personen aus Sri Lanka die Liegenschaft an der Zurzacherstrasse. Betreut werden die Männer von Mitarbeitenden des Kantonalen Sozialdiensts.

Knappe Personalressourcen

Die bisherigen Erfahrungen mit dem Betrieb der Unterkunft seien positiv, heisst es im Flyer. Die Bewohner bemühen sich bisher vorbildlich, ein verträgliches Zusammenleben auf engem Raum zu ermöglichen. Die Unterkunftsleitung werde auch in Zukunft darauf hinwirken, dass ein geregelter und ruhiger Betrieb garantiert wird. «Wir freuen uns, dass das Neben- und teilweise auch Miteinander im Quartier bisher so reibungslos funktioniert», schreibt Stephan Müller, Leiter Fachbereich Unterbringung und Betreuung Asyl.

Aufgrund knapper Personalressourcen schob das DGS die Organisation des Besuchstags vor sich hin und spielte den Ball der Stadt Brugg zurück. Diese hat nun die Planung vorangetrieben.

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