Birr

Sportstätte ist nicht vom Tisch: Entscheid fällt an der Urne

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Beim Projekt Sportstätte in Birr ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Das Referendum kommt zustande.

Gestern Mittwoch lief die Frist ab, innert der die nötigen 384 Unterschriften gesammelt werden konnten.

Eingegangen sind bei der Gemeindekanzlei insgesamt 524 gültige Unterschriften, sagt Gemeindeschreiber Alexander Klauz.

Der Gemeinderat wird an seiner nächsten Sitzung am Montag die formelle Gültigkeit des Referendumsbegehrens prüfen und bestätigen.

Dann kann das Ganze, ebenfalls kommende Woche, öffentlich publiziert werden. In der Folge werden gemäss Gemeindeschreiber Klauz die Abstimmungsunterlagen bereitgestellt. Der Urnengang ist auf den 25. September angesetzt.

Zu intensiven Diskussionen geführt hat der Kredit von 710 000 Franken für den Neubau der Sportstätte an der Gemeindeversammlung im Juni.

Das Geschäft wurde schliesslich mit 60 zu 55 Stimmen knapp angenommen. Ein überparteiliches Komitee entschied, das Referendum gegen den Entscheid zu ergreifen.

Es sprach von einem Zufallsmehr und störte sich, so die Begründung, «vor allem an den Finanzierungsmodalitäten und den Auswirkungen auf die schon heute schwierige finanzielle Situation der Gemeinde».

Vorgesehen ist die neue Sportstätte auf einem Grundstück der Einwohnergemeinde unmittelbar bei den bestehenden Sportanlagen. Eingerichtet werden sollen zwei Garderoben, ein Vereinslokal, WC-Anlagen sowie ein Allzweckraum. Die Sportstätte, ist geplant, kann von allen Vereinen genutzt werden – für Versammlungen oder Sitzungen, als Kiosk beziehungsweise Restaurant.

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