Windisch

Spinnerei-Bewohner öffnen die Türen zu ihren Lofts

So sieht es in einer der Wohnungen in der Spinnerei III aus.

So sieht es in einer der Wohnungen in der Spinnerei III aus.

So unterschiedlich die Wohnungen, so unterschiedlich deren Bewohner: Die 24 Bewohner der Spinnerei III öffnen die Türen zu ihren Wohnungen und gewähren Einblicke in ihr Leben. Im Doppelbuch «max et les autres» erscheinen ihre Geschichten.

24 Lofts, 24 Einblicke, 24 Geschichten: Im Doppelbuch «max et les autres» erscheinen Bild- und Textporträts von Bewohnern der Spinnerei III in Windisch. Am Samstagabend, 3. März, findet die Buchvernissage statt im Diesellokal.

«Früher grauer Fabrikalltag, heute buntes Loftleben» steht über der Medienmitteilung zum Doppelbuch. Die Spinnerei III in Windisch besteht aus 50 individuell ausgebauten Wohnungen. Genauso unterschiedlich wie diese seien die Leute, die hier leben, heisst es weiter: «Verschiedene Generationen, mit und ohne Kinder, Pianisten und Versicherungsfachleute, aufgewachsen in Russland, Südamerika oder Zürich, daneben Windischer Urgesteine.»

Lungenarzt Max und seine Frau Catherine sind zwei der Spinnerei-Bewohner.

  

Der Titel «max et les autres» bringe zum Ausdruck, dass es um die Bewohnerinnen und Bewohner gehe. «Knapp die Hälfte aller Parteien haben für dieses Buch nicht nur die Türen zu ihren Wohnungen, sondern auch zu ihren ganz persönlichen Lebensgeschichten geöffnet.»

Für das Konzept, den Inhalt und das Design des Buchs zeichnet ein achtköpfiges Team von Spinnerei-Bewohnern verantwortlich, darunter die renommierten Fotografen Daniel Gendre und Andreas Seibert. Die Gliederung als Doppelbuch lade zum Schmökern ein, verspricht die Medienmitteilung. «Der erste Teil zeigt die Auenlandschaft, welche die Spinnerei umgibt. Zudem gewähren Fotos, die von den Bewohnern selbst angeliefert wurden, unterschiedliche Einblicke in die Lofts.»

Das Doppelbuch «max et les autres»

  

Der zweite Teil beinhalte einen einleitenden Essay von Schriftsteller Christian Haller, die Porträts der Bewohner sowie einen geschichtlichen Abriss zur Spinnerei Kunz. Dass Christian Haller für «max et les autres» einen Essay beigesteuert hat, ist gemäss Medienmitteilung kein Zufall. «Einerseits ist er in der Region Brugg-Windisch aufgewachsen, andererseits ist seine Familiengeschichte eng mit der Textilindustrie verknüpft.»

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