Mülligen

Spielplatz muss Schulräumen weichen - doch ein Ersatz ist vorgesehen

Beim neuen Spielplatz kommen ähnliche Geräte zum Einsatz wie bei der alten Anlage.

Beim neuen Spielplatz kommen ähnliche Geräte zum Einsatz wie bei der alten Anlage.

Derzeit gleich das Schulareal in Mülligen einer Baustelle: Neue Schulräume entstehen, der Kinderspielplatz muss weichen. Aber: Bei der Turnhalle entsteht ein neuer Treffpunkt. Nun liegt das Baugesuch auf, vor den Sommerferien könnte er gebaut sein.

«Unser Ziel ist es, wieder einen Treffpunkt für die Familien und die ganze Dorfbevölkerung zu schaffen, damit Jung und Alt Kontakte knüpfen können», sagt Patrick Bo, Gemeindeammann in Mülligen.

Vorgesehen ist der neue Spielplatz gleich bei der Turnhalle. Für das Konzept zuständig ist die Firma Norisk-Nofun.ch aus Wettingen, also der gleiche Hersteller des alten Spielplatzes. Zum Einsatz kämen, erklärt der Gemeindeammann, wieder ähnliche Geräte – mit Möglichkeiten zum Klettern, Schaukeln, Rutschen, Balancieren und Springen. Als Neuerung wird die Anlage aber – durch die Beschaffenheit des Geländes – auf zwei Ebenen angelegt.

Beliebter Begegnungsort

Der alte Spielplatz sei eine Bereicherung des Dorflebens und ein beliebter Begegnungsort gewesen, blickt der Gemeindeammann zurück. Viele hätten sich für die Anlage eingesetzt oder beim Bau selber Hand angelegt.

Damals seien ein Schulsystem-Wechsel und eine Schulraum-Erweiterung kein Thema gewesen. «Es war nicht abzusehen, dass der Platz einmal gebraucht wird.»

Als klar geworden sei, dass der Spielplatz weichen müsse, sei schon etwas Wehmut aufgekommen, fährt Bo fort. Die Suche nach einem geeigneten Standort sei nicht ganz einfach gewesen. Der Gemeindeammann ist sich sicher, dass jetzt eine gute Lösung gefunden wurde.

Das Areal sei überblickbar, zentral gelegen und trotzdem geschützt. Überdies könne auf die Anwohner Rücksicht genommen werden. Kurz: «Wir sind überzeugt, den verschiedenen Ansprüchen gerecht zu werden.»

Das Baugesuch für den Kinderspielplatz liegt bis 22. April auf der Gemeindekanzlei auf. Ziel ist es laut Patrick Bo, sobald wie möglich mit dem Bau zu beginnen. Will heissen: Noch vor den Sommerferien sollen die Kinder die Anlage in Beschlag nehmen können.

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