Alle zwei Jahre wieder treffen sich in Effingen die Grünen und die Dürren zum Kampf zwischen Frühling und Winter. Gewonnen hat auch diesmal, wie immer in Effingen, der Frühling. Das Spektakel auf der Dorfstrasse zog viel Publikum an und ist der grösste Anlass, der im kleinen Dorf Effingen gefeiert wird, wie Stefan Meier, Präsident des Turnvereins ausführte.

10 Kilometer für den Läufer

Nach monatelangen und intensiven Vorbereitungen wurden die Masken erst kurz vor dem Eierleset verteilt. Sehr beliebt bei den Turnern seien «alle Kampfmasken» wie zum Beispiel der «Tannästler» oder der «Stechpälmer».

Schwitzen im Kostüm an der Effinger Eierleset

Schwitzen im Kostüm an der Effinger Eierleset

Winteraustreiben bei 25 Grad: In Effingen zwängen sich die Männer in bis zu 60 Kilogramm schwere Kostüme und kämpfen um das warme Wetter.

Der brachiale Kampf ist schweisstreibend und forderet viel Körpereinsatz. Nur ein Mitspieler wird geschont. «Das Kostüm des Schnäggehüslers ist sehr aufwendig und darf deshalb nicht zerstört werden.»

Rund zehn Kilometer musste der Läufer auch diesmal zurücklegen, bis alle 162 Eier in der Wanne waren und der diesjährige Eierleset bei schönstem Frühlingswetter mit der obligaten Eierpredigt seinen Abschluss fand.

Der Kampf ist anstrengend und fordert viel Körpereinsatz

Der Kampf ist anstrengend und fordert viel Körpereinsatz