Brugg

So viele Liter Bier wurden verkauft: Das Stadtfest Brugg in Zahlen

Die Beiz Rubik’s Cube war ein Hingucker am Stadtfest in Brugg. Der Bau wurde vom OK als der schönste ausgezeichnet.

Die Beiz Rubik’s Cube war ein Hingucker am Stadtfest in Brugg. Der Bau wurde vom OK als der schönste ausgezeichnet.

Das OK hat 440'000 Franken via Button-Verkauf eingenommen — diese und andere Fakten präsentieren wir hier in der Übersicht.

Vor knapp acht Wochen ging das Brugger Stadtfest zu Ende. Geblieben sind schöne Erinnerungen und bei einigen das Bedürfnis, dass sich so ein Fest bald wiederholt. Inzwischen sind auch etliche Zahlen zum Stadtfest bekannt. Auf Anfrage der Aargauer Zeitung hat das Organisationskomitee diese zusammengestellt.

252 Helferinnen und Helfer haben insgesamt 1612 Stunden gearbeitet (effektive Einsatzzeiten).

122'143 Mehrwegbecher waren im Umlauf – vom Kafi-Fertig- über Caipirinha-Becher bis zu Weinkelchen und Pitcher. Dafür waren 985 Mehrwegboxen im Einsatz.

25'000 Liter Bier wurden verkauft.

3400 Gesamtfestpässe wurden verkauft, davon 1600 zu einem reduzierten Preis für die Beizenbetreiber.

8800 Tagespässe wurden am 31. August verkauft – am meisten an den sechs Tagen. Am 25. August waren es 500 Pässe – am wenigsten von den sechs Tagen.

3600 Weekend-Pässe wurden für das zweite Stadtfestwochenende verkauft,
3000 waren es für das erste.

440'000 Franken wurden über den Button-Verkauf eingenommen. Noch ausstehend sind die Zahlen über die Billettautomaten der SBB.

3900 Meter Stromkabel wurden verlegt. Nicht einberechnet sind die beizeninternen Kabel.

70'000 Menschen haben das Stadtfest an beiden Wochenenden besucht. Zum Vergleich: 2013 waren es 80'000 bis 100'000 Besucher.

1200 Meter Wasserleitungen wurden verlegt.

Nicht in Zahlen ausdrücken kann das OK die Einsätze der Polizei und Samariter. Es heisst: «Aus polizeilicher Sicht verlief das Brugger Stadtfest sehr ruhig und gesittet ab.» In den Morgenstunden sei es aufgrund des übermässigen Alkoholkonsums vereinzelt zu kleineren Streitigkeiten gekommen. «Nur ganz wenige Personen mussten das Festgelände auf polizeiliche Aufforderung verlassen», schreibt das OK weiter.

Dank der grossen Präsenz der Sicherheitskräfte habe rasch auf auffällige Personen oder Gruppierungen reagiert werden können. Somit konnten Sachbeschädigungen und grössere Streitigkeiten verhindert werden. Auch die Samariter hatten wenig zu tun. Sie mussten im Verhältnis zur Besucherzahl nur wenige Male ausrücken.

«Zu grösseren Verletzungen kam es während des Festbetriebs nicht», heisst es. «Dank der hervorragende Zusammenarbeit zwischen Polizei, Sicherheitskräften, Samariterverein, Sanität konnte auf Situationen rasch reagiert werden.»

Die Besucherströme seien laufend beobachtet und dementsprechend «neue Schwergewichte gebildet» worden. Das OK hält fest: «Das Sicherheitskonzept hat sich sehr bewährt und muss für ein allfälliges nächstes Stadtfest nur leicht angepasst werden.»

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