Brugg
So soll der Neumarkt 2 aussehen

Gegen das Projekt Neumarkt 2 sind bis zum Ende der Frist keine Einsprachen eingegangen. Die Bewilligung zur Fassadengestaltung steht kurz bevor

Marc Reinhard
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Neumarkt in Brugg: Im alten Weinrot (links) und mit der geplanten neuen Fassade

Neumarkt in Brugg: Im alten Weinrot (links) und mit der geplanten neuen Fassade

AZ

Die definitive Version der so genannten Visualisierung war bisher mit einer Sperrfrist belegt. Man wollte seitens der Immobilienverwalterin Privera AG nicht vorgreifen und den Einfluss auf die Bewilligungsprozesse bei den Behörden möglichst gering halten.

Jetzt ist die Einsprachefrist verstrichen, ohne dass es Opposition gegeben hat: Sobald der Brugger Stadtrat die entsprechenden Dokumente unterschrieben hat – was in den nächsten Tagen erwartet wird und in dieser Situation für gewöhnlich nur noch Formsache ist –, kann das beauftrage Büro Walker Architekten mit der Ausführungsplanung beginnen.

Unkompliziertes Verfahren

Roland Biolley von Walker Architekten lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt in jeder Phase. Das Verfahren sei unkompliziert und speditiv verlaufen, es habe keinerlei Schwierigkeiten gegeben. Dieser Tenor kommt auch aus dem Rathaus: «Die Karten stehen gut», sagt Mary Odenbach von der Bauverwaltung.

Ziel des Änderungsverfahrens war es unter anderem, den Sockelbau des Neumarkts 2 optisch an den Neumarkt 1 (das gegenüberliegende Migros-Haus) und die umstehenden Gebäude anzugleichen. Deshalb die Umstellung von Metallfronten auf Sichtbeton. Auch die Fenstereinteilung ist nochmals überarbeitet worden. Breite Glasfronten sind weitere zeitgemässe Ansprüche an Gewerbebauten: Die Mieter im 1.Stock, die teilweise Ende 2011 bereits wieder einziehen dürfen, dürfen sich auf viel Tageslicht freuen.