Bezirk
So haben die Gemeindeversammlungen im Bezirk Brugg entschieden

Die Gemeinden Birr, Birrhard, Riniken und Thalheim haben die Geschäfte mit grosser Mehrheit angenommen. Die Habsburg haben einen Systemwechsel bei der Wahl der Vertreter abgelehnt. In Veltheim und Villnachern gab ein Traktandum besonders zu reden.

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In Habsburg werden die Behördenvertreter weiterhin an der Wahlversammlung und nicht an der Urne gewählt.

In Habsburg werden die Behördenvertreter weiterhin an der Wahlversammlung und nicht an der Urne gewählt.

Archiv az

Birr

Ruhige Gemeindeversammlung in Birr: Die 79 anwesenden Stimmberechtigten – von insgesamt 1887 Stimmberechtigten – haben gestern Freitagabend sämtliche Geschäfte mit grosser Mehrheit gutgeheissen. Genehmigt wurden die Rechnung 2014, die Kreditabrechnungen und der Schulvertrag mit Windisch genauso wie der Kredit von 265 000 Franken für die Sanierung des Kugelfangs der ehemaligen Schiessanlage «i de Rebe», der Beitritt zum Gemeindeverband Soziale Dienstleistungen Region Brugg, der Kredit von 1,739 Mio. Franken für die Sanierung der Kantonsstrasse und den neuen Radweg sowie der Kredit von 135 000 Franken für die Umsetzung der Schutzzonenmassnahmen bei der Grundwasserfassung «vorem Hag». (mhu)

Birrhard

Die 70 anwesenden Stimmberechtigten in Birrhard – von insgesamt 508 Stimmberechtigten – haben sämtliche Geschäfte klar angenommen: Rechnung 2014, Pensenerhöhung um 30 Stellenprozente für die Gemeindeverwaltung, Einbürgerung, Kredit von 1,117 Mio. Franken für die Sanierung der Birrfeldstrasse und der Werkleitungen sowie Beitritt zum Gemeindeverband Soziale Dienstleistungen Region Brugg. Unter «Verschiedenes» wurde Gemeinderat Rudolf Schütz verabschiedet. Ebenfalls informierte der Gemeinderat über den Stand der Abklärungen rund um die Sanierung der Deponiestandorte. (mhu)

Habsburg

Die Habsburger wollen die Behördenvertreter weiterhin an der Wahlversammlung wählen. Einen Systemwechsel auf die Urnenwahl haben sie klar abgelehnt. Geändert wurde aber das amtliche Publikationsorgan der Ortsbürgergemeinde. Künftig erfolgen die Veröffentlichungen im Gemeindebulletin «Habsburg -Info». Genehmigt haben die 39 anwesenden Stimmberechtigten – von insgesamt 315 Stimmberechtigten – die Rechnung 2014, den Kredit von 41 000 Franken für die technische Untersuchung der früheren Deponie Löffelgraben Brand, den Schulvertrag mit Windisch, den Beitritt zum Gemeindeverband Soziale Dienstleistungen Region Brugg sowie die Anpassung der Reglemente. Das Spesenreglement für die Funktionäre der Gemeinde wurde zur Überprüfung zurückgewiesen. (mhu)

Riniken

Die Riniker waren sich einig gestern Freitagabend an der Gemeindeversammlung: Die 66 anwesenden von insgesamt 988 Stimmberechtigten haben sämtliche Traktanden diskussionslos gutgeheissen. So sagten sie Ja zu zwei Kreditabrechnungen, den Einbürgerungsgesuchen, dem Beitritt zum Gemeindeverband Soziale Dienstleistung Region Brugg, zum neuen Gebührenreglement für Feuerungskontrollen und zur Beteiligung der Gemeinde Riniken an der neuen Rechtsform des Alterszentrums Brugg. (CM)

Thalheim

Mit grosser Mehrheit haben die 101 Stimmberechtigten in Thalheim – von insgesamt 621 Stimmberechtigten – alle Geschäfte angenommen: Rechnung 2014, Kreditabrechnungen, Kredit von 95 000 Franken für die Strassensanierung Höllsten–Gruebmatt, Beitritt zum Gemeindeverband Soziale Dienstleistungen Region Brugg sowie Beteiligung am Aktienkapital der Spitex Region Brugg AG. (mhu)

Veltheim

Zu reden gegeben hat an der Gemeindeversammlung in Veltheim das Traktandum «Verschiedenes»: Der Gemeinderat informierte ausführlich über die Erweiterung des Steinbruchs der Jura-Cement-Fabriken AG. Einige Anwohner äusserten ihre Bedenken und Befürchtungen. Sämtliche Geschäfte haben die 77 anwesenden Stimmberechtigten – von insgesamt 967 Stimmberechtigten – klar angenommen: Rechnung 2014, Kreditabrechnung Jubiläumsanlass 750 Jahre Veltheim, Beitritt zum Gemeindeverband Soziale Dienstleistungen Region Brugg, Zusammenschluss Spitex-Verein Schenkenberg und Umgebung mit der Spitex Region Brugg AG, Gemeindeanteil von 923 400 Franken an die Sanierung des Schwimmbads Schinznach, Gemeindeanteil von 197 600 Franken an ein Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Schenkenbergertal sowie Einbürgerung. (mhu)

Villnachern

Angeregte Diskussion an der Gemeindeversammlung in Villnachern: Das Abwasser-, Wasser- und Strassenreglement sowie das Reglement über die Finanzierung der Erschliessungsanlagen mit der Anpassung der Gebühren und Tarife ist schliesslich mit grosser Mehrheit zurückgewiesen worden. Gefordert wurde, es seien weitere Abklärungen zu treffen und es seien zusätzliche Verhandlungen mit den Wasserversorgungspartnern zu führen. Auch die vorgesehene Erhöhung des Wasserpreises von Fr. 1.– pro Kubikmeter auf Fr. 2.50 pro Kubikmeter sei noch einmal zu prüfen. Klar angenommen haben die 94 anwesenden Stimmberechtigten – von insgesamt 1056 Stimmberechtigten – am Donnerstag dagegen alle weiteren Geschäfte. Mit der Rechnung informierte der Gemeinderat über die zukünftige politische Ausrichtung der Gemeinde – eigenständig; selbstständig im Verbund; Fusion – und die finanziellen Auswirkungen. Im Spätsommer/Herbst dieses Jahres soll die Bevölkerung über die möglichen Schritte und Strategien ins Bild gesetzt werden. (mhu)