Bezirk Brugg

So haben die Gemeindeversammlungen im Bezirk Brugg entschieden

Wie auf dieser Visualisierung soll sich das neue Realschulhaus in Schinznach dereinst präsentieren. Die Stimmberechtigten haben das Geschäft nun aber zurückgewiesen.

Wie auf dieser Visualisierung soll sich das neue Realschulhaus in Schinznach dereinst präsentieren. Die Stimmberechtigten haben das Geschäft nun aber zurückgewiesen.

Von Auenstein bis Villnachern haben die Stimmberechtigten wichtige Entscheide gefällt – unter anderem zum Werkhof Eigenamt, zum Neubau des Realschulhauses oder zum Landverkauf im Bäumliacher.

Auenstein: Die Gemeinde verkauft das Kindergarten-Land

Die Auensteiner – anwesend waren 64 von 1181 Stimmberechtigten – haben dem Gemeinderat die Kompetenz erteilt, die Landparzellen im ehemaligen Kindergartenareal zu verkaufen. An der Wintergemeindeversammlung 2016 war die Umwandlung in eine Wohnzone beschlossen worden. Der Mindestpreis für den Verkauf wurde bei 1,2 Mio. Franken festgesetzt. Zugestimmt haben sie auch einer moderaten Anpassung der Gemeinderatsentschädigungen. Die Rechnung 2016 und zwei Kreditabrechnungen passierten oppositionslos. (NRO)

Birr: Grünes Licht zum Werkhof Eigenamt

Zu Diskussionen geführt hat an der Gemeindeversammlung in Birr das Thema «Kompetenzzentrum Werkhof Eigenamt». In erster Linie stand die Frage im Raum, ob sich die Gemeinde dieses Projekt leisten kann. Schliesslich konnten die Zweifel ausgeräumt werden und genehmigt wurden der Projektierungskredit von 190 000 Franken, der Gemeindevertrag sowie der Baurechtsvertrag. Auch die weiteren Geschäfte haben die 76 anwesenden Stimmberechtigten – von insgesamt 1968 – angenommen: Rechnung 2016, Kreditabrechnung, Änderung der Gemeindeordnung sowie Kredit von 85 000 Franken für die Umlegung der Sauberwasserleitung Vorderdorf. Unter «Verschiedenes» verabschiedet wurde Gemeinderat Tobias Kull. Begrüsst wurde seine Nachfolgerin Barbara Gloor, die ihr Amt Anfang Monat angetreten hat. (mhu)

Bözen: Ja zu Abklärung eines Zusammenschlusses

Klarer Entscheid nach nur drei kürzeren Wortmeldungen: Die Gemeindeversammlung in Bözen hat die Beteiligung von maximal 97 500 Franken für die Abklärung eines Zusammenschlusses mit Effingen, Elfingen und Hornussen angenommen. Auch alle weiteren Geschäfte haben die 58 anwesenden Stimmberechtigten – von insgesamt 530 – mit grossem Mehr oder gar einstimmig und ohne grössere Diskussionen gutgeheissen: Rechnung 2016, Kreditabrechnungen, Kredit von 125 000 Franken für den Kanalisationsanschluss Gebiet Mei, Kredit von 49 000 Franken für die Projektierung der anstehenden Sanierungsarbeiten beim Schulhaus und bei der Turnhalle sowie Einbürgerungen. Unter «Verschiedenes» informierte der Gemeinderat unter anderem über den Stand der Dinge in Sachen Deponie Grueb sowie den geplanten Baurechtsvertrag für die Friedhofsanlage Bözen-Effingen-Elfingen. Die 18 anwesenden Ortsbürger – von insgesamt 117 – hiessen einstimmig die Rechnung 2016 gut. (az)

Schinznach: Realschulhaus-Neubau geht zurück an Absender

Der 6,4 Mio. Franken teure Neubau des Realschulhauses muss warten in Schinznach: Das Geschäft ist nach einer längeren Diskussion zurückgegangen an den Gemeinderat. Angenommen wurde der Rückweisungsantrag mit 95 zu 61 Stimmen. Genehmigt haben die anwesenden 168 Stimmberechtigten – von insgesamt 1561 – dagegen die Kreditabrechnungen, die Rechnung 2016, die Gemeinderatsentschädigung, den Kredit von 327 000 Franken für die Sanierung des Kugelfangs der 300-Meter-Schiessanlage Oberflachs, die Nutzungsplanung «Siedlungsei Schloss Kasteln», die Einbürgerung sowie – nach einer lebhaften Debatte – die Kredite für die Sanierung und den Ausbau der Lindenstrasse. Zu erfahren war an der Gemeindeversammlung überdies, dass wenig Interesse besteht an einem Zusammenschluss mit Villnachern, dieses Vorhaben also nicht vertieft geprüft werden soll. Unter «Verschiedenes» bekannt gegeben wurde zudem, dass Gemeinderat Peter Forny aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird. (az)

Schinznach-Bad: Trotz Hitze keine hitzige Versammlung

Für lebhafte Diskussionen ist es offenbar zu heiss gewesen am Donnerstagabend: Die 44 anwesenden Stimmberechtigten – von insgesamt 763 – in Schinznach-Bad haben alle Geschäfte angenommen: Rechnung 2016, Kreditabrechnungen sowie Einbürgerungen. (az)

Villnachern: Bauland im Bäumliacher wird an Familie verkauft

An der Gemeindeversammlung in Villnachern vom Donnerstagabend haben 106 von 1104 Stimmberechtigten teilgenommen. Die Versammlung wurde aufgrund der heissen Temperaturen kurzerhand vom Gemeindesaal im Mehrzweckgebäude in den etwas kühleren Tagesraum im Untergeschoss der Turnhalle verlegt. Sämtliche Standardgeschäfte – das Protokoll, der Rechenschaftsbericht und der Rechnungsabschluss 2016 – wurden mit grosser Mehrheit genehmigt. Ebenfalls stimmte die Versammlung den beiden Einbürgerungen von Giovanni Tedesco, Italien und Doris Schaufler, Österreich zu. Der Antrag des Gemeinderats, diesem die Ermächtigung zu erteilen, ein Stück Bauland im Bäumliacher entlang der Hauptstrasse in der Grösse von 515 Quadratmetern im Betrag von 170 000 Franken zu verkaufen, wurde mit grosser Mehrheit gutgeheissen. Unter «Verschiedenes» informierte der Gemeinderat über das Resultat der Meinungsumfrage, ob ein Zusammenschluss zwischen den Gemeinden Schinznach und Villnachern geprüft werden soll. Weiter orientierte der Gemeinderat über den Stand der Arbeiten bei der Nutzungsplanung und führte aus, dass die Elektrizitätsgenossenschaft Villnachern im Umbruch ist und ein Verkauf geprüft wird. (az)

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