Gemeindeversammlungen

So haben die Gemeindeversammlungen im Bezirk Brugg entschieden

An den Wintergmeinden wird jeweils über das Budget abgestimmt.

An den Wintergmeinden wird jeweils über das Budget abgestimmt.

Sämtliche Gemeinden stimmten über das Budget 2017 ab – in Birr kommt es beispielsweise zu einer Steuerfusserhöhung von 10%. Andere Gemeinden hatten über happige Verpflichtungskredite zu befinden.

Birr

Die Steuern werden um
10 Prozentpunkte erhöht

Die Einwohner von Birr zahlen ab 2017 mehr Steuern. Die Gmeind (es waren 120 von 1951 Stimmbürgern anwesend) genehmigte das Budget, das eine Steuererhöhung von 110 auf 120 Prozent vorsieht. Dazu gab es zwei positive Wortmeldungen aus der Versammlung. Die SVP-Ortspartei tat kund, dass sie grundsätzlich gegen Steuererhöhungen sei. In diesem Fall habe der Gemeinderat aber seine Aufgabe erledigt und die Erhöhung sei unumgänglich. Mit 78:41 wurde das Budget genehmigt. Unter dem Traktandum Verschiedenes stellte die SVP-Ortspartei den Antrag, dass Birr die Gemeindeordnung überarbeitet. Die Partei forderte, dass künftig nur noch 1/10 der Stimmbevölkerung ein Referendum unterzeichnen muss, damit dieses zustande kommt. Bisher war es 1/5. Der Antrag wurde mit 54:51 Stimmen knapp an den Gemeinderat überwiesen. Darüber abgestimmt wird voraussichtlich an der nächsten Sommergmeind. Zudem plädierte die SVP dafür, im Februar den neuen Finanz- und Lastenausgleich anzunehmen. (jam)

Birrhard

Das Gemeindehaus kann saniert werden

Fast einstimmig haben die 49 anwesenden (von insgesamt 501) Stimmbürger am Freitagabend Ja gesagt zum Kreditantrag über 400 000 Franken für die Sanierung des Gemeindehauses. Auch der Betrag von 65 000 Franken für die Beschaffung eines Kommunalfahrzeugs mit Kippanhänger und Ersatz-Rasenmäher sowie Zusatzgeräten wurde gutgeheissen. Dem Kreditantrag über 25 000 Franken für die Erstellung eines neuen Recyclingplatzes an der Langgass wurde zugestimmt. Der Souverän genehmigte auch das Budget mit einem Steuerfuss von 115 Prozent. Angeregt wurde, die Grünabfuhr im Herbst um zwei Wochen zu verlängern. Dieses Thema wird nun geprüft. (CM)

Effingen

Gemeinderat soll Bohrungen missbilligen

Von 430 Stimmberechtigten konnte Gemeindeammann Andi Thommen deren 57 zur Gmeind begrüssen. Der Effinger Souverän zeigte sich diskussions- und zustimmungsfreudig. Er hiess die Beteiligung an der Sanierung der Trefferanzeige der Regionalen Schiessanlage «Talmatte» gut, gab Grünes Licht zur Sanierung von Schulhaus/Turnhalle und Kindergarten mit Einbau von Photovoltaik-Anlagen auf dem Schulhaus- und dem Turnhallen-Dach. Ferner segnete er das Budget 2017 mit einem Steuerfuss von 119 Prozent ab. Die Stimmberechtigten sprachen sich ausgiebig zur Konsultativumfrage des Gemeinderats zu dessen künftigem Verhalten gegenüber den Nagra-Bohrplänen auf Effinger Gemeindegebiet aus. Von den Stimmenden waren 42 Personen dafür, dass der Gemeinderat in ihrem Namen die Erkundungsbohrungen in der Region, wie letztlich auch das Tiefenlager, missbilligen soll und spätere Aktivitäten dagegen nicht auszuschliessen sind. (az)

Elfingen

Stimmvolk lehnt gleich
zwei Anträge ab

In der Turnhalle versammelten sich am Donnerstagabend 43 von insgesamt 212 Stimmbürgern zur Wintergmeind. Gutgeheissen wurden das Budget 2017 mit einem unveränderten Steuerfuss von 114 Prozent sowie der Verpflichtungskredit für die Sanierung der Schiessanlage Talmatte in Effingen. Der Verpflichtungskredit über 225 000 Franken für die Erneuerung der Wasserleitung Bözen-Elfingen wurde mit 14 Ja- gegen 27 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen abgewiesen. Auch der Nachtragskredit über 65 000 Franken für die Erweiterung der Projektierung Fuchsloch, Schlossstrasse und Schlotterboden wurde mit 18 Ja- gegen 22 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen abgelehnt. Besonders die von der kantonalen Fachstelle gewünschte Bachöffnung hatte die Gemüter erregt. (AZ)

Hausen

Kritische Voten zur Verwaltungsorganisation

Die Stimmbürger (141 von 2260 waren anwesend) von Hausen haben an der Wintergmeind am Donnerstagabend sämtliche Anträge des Gemeinderats gutgeheissen. Sie genehmigten die definitive Einführung des Mittagstischs Hausen und stimmten dem Budget 2017 mit einem Steuerfuss von 97 Prozent zu. Kritische Voten gab es zur Reorganisation der Verwaltungsstruktur, die für das erste Halbjahr 2017 geplant ist. Der Gemeinderat konnte einige Fragen beantworten und versprach, die Bevölkerung laufend über dieses Projekt zu informieren. (CM)

Lupfig

Stimmvolk weist Teilverkauf von Parzelle zurück

66 von insgesamt 1608 Stimmbürger waren an der Wintergmeind in Lupfig anwesend. Die Traktandenliste war kurz, entsprechend auch die Versammlung. Allerdings beschloss das Stimmvolk, den beantragten Teilverkauf der Parzelle 153, auf der sich heute 4 Parkplätze, der Brunnen mit den Bänkli und der Anschlagkasten der Gemeinde befinden, an den Gemeinderat zurückzuweisen. Die Bürger forderten ein baufähiges Projekt des neuen Eigentümers der Liegenschaft des ehemaligen Dr. Zehnder. Angenommen wurde hingegen das Budget 2017 mit einem Steuerfuss von 95 Prozent. Unter Verschiedenes informierte der Gemeinderat über die anstehende Fusion mit Scherz. Die Arbeitsgruppen seien gut unterwegs. (jam)

Mandach

Alle Beschlüsse sind definitiv – bis auf einen

Am Freitagabend waren 50 von insgesamt 248 Stimmberechtigten an der Gmeind. Sie hiessen den Kredit über 110 000 Franken für die Revision von Bau- und Nutzungsordnung sowie Zonenplan gut. Weiter sagten sie Ja zur Ergänzung des Abwasser-Katasters (23 000 Franken) und zur Sanierung des Spielplatzes bei der Schulanlage (23 000 Franken). Der Souverän stimmte dem Budget 2017 mit einem Steuerfuss von 120 Prozent zu. Alle Beschlüsse – mit Ausnahme der Revision Bau- und Nutzungsordnung – sind definitiv. (CM)

Schinznach

Kredit für Feuerwehrmagazin ist gesprochen

Von den insgesamt 1576 Stimmberechtigten waren 144 anwesend. Ohne Diskussion wurden zwei Kreditabrechnungen durchgewunken. Auch der Verpflichtungskredit für die Sanierung der Liegenschaft an der Schulstrasse 9 kam durch. Ebenfalls gesprochen haben die Stimmberechtigten die Defizitgarantie von 10 000 Franken pro Schuljahr für den Verein Mittagstisch. Diskutiert wurde beim Verpflichtungskredit über 130 000 Franken für das Informatikkonzept für die Kreisschule Oberstufe Schenkenbergertal. Letztlich wurde der Kredit bewilligt. Ein Thema war zudem die Schulsozialarbeit. Der Pensenerhöhung von 15 auf 20 Prozent wurde stattgegeben. Auch der Verpflichtungskredit über 1,98 Mio. Franken für den Neubau des Feuerwehrmagazins wurde genehmigt. Dem Budget mit einem Steuerfuss von 108 Prozent stimmte die Gemeindeversammlung ebenfalls zu. In Zukunft dürfte die Gemeinde nicht um eine Erhöhung herumkommen. Unter Verschiedenes wurde erwähnt, dass Schinznach und Villnachern erste Abklärungen für eine allfällige Fusion treffen. Zuerst sollen aber die Bürger in Villnachern dazu befragt werden. Das dürfte in den nächsten zwei, drei Monaten der Fall sein. (jam)

Schinznach-Bad

Grünes Licht für das neue Feuerwehrmagazin

Diskussionslos ging die Wintergmeind am Donnerstagabend in Schinznach-Bad über die Bühne. Die 51 anwesenden von insgesamt 778 Stimmberechtigten sagten Ja zum Kreditantrag über 943 000 Franken als Eventualverpflichtung für den Neubau eines Feuerwehrmagazins im Gewerbepark der Samuel Amsler AG in Schinznach sowie zum Budget 2017 mit einem unveränderten Steuerfuss von 110 Prozent. (CM)

Thalheim
Zwei Schulpflegesitze bleiben vakant

Vorgesehen war die Ersatzwahl von zwei Schulpflegemitglieder. Doch bleiben diese beiden Sitze ab 2017 vorerst vakant, weil sich an der Wintergmeind am Freitagabend niemand wählen liess. Von insgesamt 640 Stimmbürgern waren 67 anwesend. Der Souverän sagte zudem Ja zu vier Kreditabrechnungen (zum Netzausbau Versorgungssicherheit, zum Umbau Trafostation Hegi, zu Sanierung Hegistrasse sowie zur Strassensanierung Chilerain-Höllstein). Nach der Orientierung über den Finanzplan 2017–2020 stimmten die Stimmbürger dem Budget 2017 mit einem Steuerfuss von 112 Prozent zu. (CM)

Veltheim
Es gibt noch keinen neuen Werkhof fürs Bauamt

Die Mehrheit der 98 anwesenden Stimmbürger (von 974) hielt nicht viel vom gemeinderätlichen Antrag, für 761 000 Franken einen neuen Werkhof für das Gemeindebauamt zu realisieren. Mit 59 Stimmen wurde der Rückweisungsantrag gutgeheissen. Zudem bekam der Gemeinderat den Auftrag, eine Sanierungs- und Anbauvariante für den alten Pfalzschopf zu erarbeiten. Alle anderen Anträge wurden gutgeheissen: Neubau Magazin Feuerwehr Schenkenbergertal, Anpassung der Gebührentarife Wasser und Abwasser per 1. Januar 2017, neue Erschliessungsreglemente (Abwasser/Wasser/Strasse/Finanzierung) sowie das Budget 2017 mit einem Steuerfuss von 110 Prozent. (CM)

Villigen

Steuerfuss steigt von
82 auf 87 Prozent

Alle Anträge des Gemeinderats angenommen haben die 92 anwesenden (von insgesamt 1152) Villigerinnen und Villiger an der Wintergmeind am Donnerstagabend. Sie sagten Ja zum Verpflichtungskredit über 100 000 Franken für die Projektierung «Ausbau und Sanierung der Wasserversorgung», zum Kredit von 126 000 Franken für die Erstellung eines Masterplans, zu den 150 000 für die Sanierung der Infrastruktur im Schwimmbad sowie zum Kredit von 312 000 Franken für den Ersatz der Wasserleitung im Rebmattweg und zur Erhöhung des Aktienkapitals der Wirna Vita AG. Mit 45:42 Stimmen nur knapp angenommen wurde der Kredit über 80 000 Franken für die Sanierung des Innenhofs bei der alten Turnhalle Winkel. Einstimmig gutgeheissen hat der Souverän das Budget mit dem Steuerfuss von neu 87 Prozent. (CM)

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