Birrhard

Es war eine kurze Traktandenliste an der Gmeind in Birrhard. Die 41 (von insgesamt 507) anwesenden Stimmberechtigten diskutierten einzig das Traktandum zu den Entschädigungsansätzen für den Gemeinderat für die neue Amtsperiode 2018-21 ausführlicher. Nach 12 Jahren war eine grundlegende Anpassung notwendig. Die massive Erhöhung – der Gemeindeammann beispielsweise sollte statt wie bisher 14 965 Franken 22 000 Franken erhalten – passte nicht allen, obwohl die Erhöhung an sich unumstritten war. Letztlich genehmigten die Stimmbürger die Gemeinderatsbesoldung dennoch mit 23:11. Unter Verschiedenes wurde zudem das neue Logo der Gemeinde vorgestellt, das bei den Anwesenden gut ankam. (jam)



Habsburg

An der Gemeindeversammlung – 55 Stimmberechtigte von 324 nahmen teil – gab es gleich zwei Rückweisungen. Einerseits wurde das Kreditbegehren über 95 000 Franken für den Einbau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulhauses nicht genehmigt. Nicht etwa, weil sich die Habsburger gegen erneuerbare Energien wehren, sondern weil sie mit dem geplanten Finanzierungsmodell nicht zufrieden waren. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung sei zu unklar, war die Argumentation. Der Vorschlag: Der regionale Energieversorger IBB soll die Anlage betreiben und die Risiken tragen. Zurückgewiesen wurde das Traktandum 10 zur Änderung der Gebühren für die Abwasserbeseitigung und Wasser. Hier muss der Gemeinderat eine Lösung finden, die auch für die Landwirte erträglich ist. (jam)



Mülligen

Grosse Diskussionen gab es in Mülligen wegen der Abfall- und Wasserreglemente. An der Gmeind anwesend waren 100 von insgesamt 731 Stimmbürgern. Mit 75 Ja- zu 14 Nein-Stimmen wurde das Abfallreglement zur Überarbeitung zurückgewiesen. Auf die Einführung einer Grüngutsammlung wird verzichtet. Das Wasserreglement wurde nach einer Tarifanpassung von 50 Rappen auf 1 Franken – statt wie vom Gemeinderat beantragt auf 2 Franken – gutgeheissen. Ebenfalls angenommen wurden das Abwasserreglement, die Verwaltungsrechnung, eine Kreditabrechnung, die neue Gemeinderatsbesoldung sowie den Verpflichtungskredit von 631 125 Franken für den Ausbau und die Werterhaltung für den Abwasserverband Rehmatte. (CM)



Riniken

Eine lebhafte Diskussion entstand an der Gemeindeversammlung in Riniken über die Einführung der Schulsozialarbeit am Kindergarten und an der Primarschule. Es ging um jährlich wiederkehrende Kosten von 14 000 Franken. Gestellt wurde ein Rückweisungsantrag, um den Bedarf nochmals genau abzuklären und allenfalls auch eine Lösung für den Bezirk in Betracht zu ziehen. Mit dem Stichentscheid des Gemeindeammanns Ueli Müller wurde der Rückweisungsantrag abgelehnt. In der Schlussabstimmung wurde die Vorlage mit 41 Ja- zu 38 Nein-Stimmen angenommen. Ebenfalls gutgeheissen wurden von den 85 anwesenden (von insgesamt 991) Stimmbürgern die Jahresrechnung und die gleichbleibende Besoldung für den Gemeinderat für die Amtsperiode 2018–21. Unter Verschiedenes wurde die Leiterin Finanzen, Sabine Eichenberger, mit einem langen Applaus für ihren Europameistertitel im Kanufahren geehrt. Die Ortsbürger stimmten der Sanierung der Waldhaus-Küche zu. (CM)


Rüfenach

Wenig zu diskutieren hatten die 65 anwesenden Stimmbürger (von insgesamt 632) an der Gmeind in Rüfenach. Sie stimmten der Erhöhung der Entschädigung für den Gemeinderat ab 2018 zu. Neu erhält der Gemeindeammann 15 000 Franken (aktuell 12 000 Franken), der Vizeammann 10 000 Franken (aktuell 9000 Franken) und die übrigen Gemeinderatsmitglieder je 9000 Franken (8000 Franken). Ebenfalls Ja sagte der Souverän zur Ersatzbeschaffung Fahrzeuge Feuerwehr Geissberg für total 125 000 Franken. Der Anteil für die Gemeinde Rüfenach beträgt 28 000 Franken. Fragen gab es zur Einführung der Schulsozialarbeit an der Primarschule und im Kindergarten mit jährlichen Kosten von 14 000 Franken. Die Anwesenden hiessen den Antrag mit 59 Ja- zu 4 Nein-Stimmen gut. Zugestimmt wurde ausserdem drei Kreditabrechnungen, den Einbürgerungen sowie der Jahresrechnung. (CM)