Villigen
Skifahrer, Schlittelbegeisterte und strahlende Kinder: Endlich ist am Rotberg freie Bahn

Der Skilift in Villigen ging am Mittwoch in Betrieb. Darauf sollten Besucher sich am Wochenende gefasst machen.

Maja Reznicek
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Ein Tag wie in den Bergen sei es gewesen, schwärmt Roger Meier. Am Mittwoch konnte der Betreiber des Skilifts Rotberg die Anlage erstmals in drei Jahren laufen lassen. Das nutzten viele Skifahrer und Schlittelbegeisterte aus der Region. Zwischen 150 und 200 Menschen tummelten sich am Villiger Berg.

«Sogar die Polizei hat uns heute kontrolliert»

Noch im Dezember hatte Roger Meier ein Schutzkonzept für den Skilift erarbeitet. Dieses wurde mit Erfolg umgesetzt: «Alles hat einwandfrei funktioniert. Wir mussten niemanden auf das Einhalten der Massnahmen hinweisen. Gewisse Leute hatten sogar dann Masken an, wenn man sie gar nicht bräuchte.» Auch die Parksituation am Rotberg, die vergangene Woche für Schlagzeilen sorgte, hat Meiers Team im Griff. «Zwei Personen übernehmen den Parkdienst. Sogar die Polizei hat uns heute kontrolliert.»

Am kommenden Wochenende wird am Rotberg mit einem grossen Ansturm gerechnet. Roger Meier betreibt den kostenlosen Skilift seit Jahren. Erstmals in dieser Saison dürfen die Kinder in Villigen auf die Piste.
7 Bilder
Roger Meier betreibt den kostenlosen Skilift seit Jahren.
Erstmals in dieser Saison dürfen die Kinder in Villigen auf die Piste. Es folgen weitere Bilder aus dem Winterwunderland.

Am kommenden Wochenende wird am Rotberg mit einem grossen Ansturm gerechnet. Roger Meier betreibt den kostenlosen Skilift seit Jahren. Erstmals in dieser Saison dürfen die Kinder in Villigen auf die Piste.

Bilder: Severin Bigler

Meier ist froh, dass der Betriebsstart reibungslos klappte. «Wir konnten testen, ob die Piste hält. So steht dem Wochenende nichts mehr im Weg.» Stimmt das Wetter, soll der Skilift dann wieder offen sein. Bei einem grossen Ansturm könnte die Besucher aber eine unangenehme Überraschung erwarten: «Auf den Parkplatz passen 40 bis 50 Autos. Ist er voll, werden wir Leute wegschicken müssen.»