Brugg-Windisch

Sina bringt gute Schwingungen in den Campussaal

Zur Campussaal-Eröffnung traten Mariella Farré und Sina auf und sorgten für einen gelungenen Abend. Betriebsleiterin Kathrin Kalt freute sich über die bestandene Feuertaufe. Alles sei reibungslos verlaufen.

Kathrin Kalt, Betriebsleiterin des Campussaals, und ihr Team mussten für den Auftaktevent einiges stemmen: Gleichzeitig zu den öffentlichen Rundgängen am Nachmittag fanden die Soundchecks von Mariella Farré und Sina statt, welche die Bühne am Abend bespielten. Nach dem Eröffnungsakt mussten Hunderte von Stühlen rasch verschwinden und der Apéro für die 235 geladenen VIPs paratstehen.

Wenig später trudelten über 400 Konzertbesucher ein. Auch Markus Peterhans hatte am Mischpult alle Hände voll zu tun. Das 51-köpfige Siggenthaler Jugendorchester, es spielte beim offiziellen Teil, sollte ebenso gut rüberkommen wie Mariella Farré mit ihren Stepptänzern und Sina.

650 Zuschauer sind hingerissen

Die Erwartungen des Publikums an die Akustik waren hochgesteckt, wird doch die Beschallungs- und Bühneneinrichtung als eine der modernsten im ganzen Land gerühmt. Als Farré mit den beiden Showgruppen Tap & Crazy und Dance Passion auf der Bühne agierte, sich später lasziv auf einem Stuhl räkelte und mit ihrer facettenreichen Stimme «Big Spender» und «Fever» sang, waren die 650 Zuschauer hingerissen und Kalt glücklich. «Wir haben die Feuertaufe bestanden, alles verlief reibungslos. Wir gehen mit dem Neugeborenen sorgsam um, damit es sich entwickeln kann.»

Der Campussaal, nur einen Steinwurf vom Bahnhof entfernt, stellt für die Region einen grossen Mehrwert dar. Unter den Gästen befand sich auch Roberto Scheuer, Direktor der Trafo Baden Betriebs AG. «Die künftigen Synergien zwischen Trafo und Campus werden intensiv sein. Baden und Brugg-Windisch rücken damit ein Stück näher zusammen.»

«Ich liebe diesen Duft»

Und wie fand Sängerin Sina die neue Location? «Es riecht nach Öl und frischer Farbe. Ich liebe diesen Duft», gestand sie lachend. Und fragte gleich nach dem ersten Song: «Und, ist der Sound so glasklar, wie ihr es erwartet habt?» Das Publikum applaudierte zustimmend.

Mehr als viel technisches Brimborium zählt für sie jedoch die Ausstrahlung eines Gebäudes. «Ich will die Halle mit guten Schwingungen füllen», sagte die Walliserin. Und das gelang ihr mühelos. Der Campus bedeutet ihr persönlich viel: «Ich habe vier Lehrer in meiner Familie, die im Aargau tätig sind. Wir diskutieren schon lange darüber, wie wichtig das neue Wissenszentrum für diese Region ist. Und ich werde die Entwicklung des Campus mit grossem Interesse weiterverfolgen.»

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