Lupfig

Sie navigierten mit dem «Musikkompass» durchs Konzert

Die Feldmusik Lupfig bot ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm an ihrem Jahreskonzert.

Die Musikantinnen und Musikanten erfreuten sich am Samstagabend an einer fast vollen Mehrzweckhalle Breite. «Das hatten wir länger nicht mehr», erklärte Präsidentin Sandra Schraner. Das Jahreskonzert ist der Höhepunkt des musikalischen Vereinsjahrs. So präsentierte die Feldmusik unter dem Motto «Musikkompass» bekannteLieder, gespicktmit einigen Überraschungen. Ein vorweihnachtliches Präsent für die Gäste sozusagen, die ihre Freude mit häufigem Mitklatschen ausdrückten.

Moderatorin Claudia Santos informierte die Gäste über den Standort der Mehrzweckhalle,
über die 47,43 Breiten- und die 8,2 Längengrad. Kompassträger und Dirigent René Niederhauser war darum besorgt, die Musikanten zu navigieren. Mit dem «Westminster March» wurde königlich und zugleich rassig gestartet. Ehe sich das Ganze mit «Glasnost» von Dizzy Stratford nach Osten verschob. In die Wüste versetzt fühlte man sich schliesslich mit dem Medley «Aladdin». Leicht mysteriös, aber auch leichtfüssig und locker spielte die Feldmusik auf.

Caribbean Moods – ein Gefühl zum Geniessen

«DieLebensartderInselbewohner spiegelt sich in derMusikwider», sagte Claudia Santos vor dem Stück«CaribbeanMoods». «Die gesamteKultur strahlt Lebensfreude aus. Geniessen sie dieses Gefühl», appellierte sie an die Gäste.

Für die Lieder «Sweet Home Alabama» und «Achy breaky heart» unterhielten die Musikanten Unterstützung durch die Line-Dance-Gruppe «Sliding Boots»aus Birr. Die sechs Frauen tanzten auf der Nebenbühne, stampften im Gleichschritt mit ihren Cowboystiefeln auf den Holzboden. Mehrere Zugaben sowie eigene Kompositionen zeigten: die Tanzeinlage kam beim Publikum bestens an.

Heiserne Rufe nach "Roswitha" sorgten für Gelächter

Mit dem«RadetzkiMarsch» wurde schliesslich der zweite Teil des Konzertabends begonnen. Eine Drehung um 180 Grad führte nach Zentralamerika,wo mit «Mambo no. 5» ein Klassiker der 50er-Jahre wartete, der durch Lou Bega aber in den 90ern äusserst populär war. Speziell dabei:Ab diesem Stück musizierten fünf Knaben der Musikschule Eigenamt an Schlagzeug, Bassgitarre, Trompete und Posaune mit. Bei «Speedy Gonzales» unterhielt Ruedi Wüst, mit riesigem Sombrero ausgestattet, die Zuhörer. Seine heiseren Rufe nach«Roswitha» sorgten für Gelächter.

«Africa» sowie «Pata Pata» aus dem Südafrika der 50er-Jahre sowie Billy Joels melancholisches «Leningrad» sorgten für Abwechslung. Mit rot-weissen Santa-Claus-Mützenpräsentierte die Feldmusik zum Schluss ein rockiges Weihnachtsmedley. Passend dazu wurden die Jungmusikanten für ihren Einsatz
mit einem Chlaussäckli beschenkt.

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