Serie: Das treibt mich an
«Wenn das Bild fertig war, hat es mich nicht mehr interessiert» – nach über einem halben Jahrhundert als Fotograf will dieser Brugger nur noch privat abdrücken

1976 übernahm Max Gessler in Brugg das Geschäft seines Vaters. Wie die Bilder des 69-Jährigen es auf den New Yorker Times Square schafften und warum er froh ist, dass keines seiner Kinder in die Fussstapfen ihres Vaters tritt.

Carla Honold Jetzt kommentieren
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Max Gessler macht in seinem Studio an der Bahnhofsstrasse noch Porträtbilder und erfüllt kleinere Aufträge.

Max Gessler macht in seinem Studio an der Bahnhofsstrasse noch Porträtbilder und erfüllt kleinere Aufträge.

Valentin Hehli

«Es ist schon ein bisschen eine Sucht», sagt Max Gessler mit einem Schmunzeln und blickt in seinem Studio an der Bahnhofsstrasse in Brugg umher. Es stehen Leuchten, Stative und Hintergründe im Raum. Kabel säumen den Boden. Eigentlich wollte sich der langjährige Fotograf im Frühjahr aus dem Beruf zurückziehen. «Dann habe ich doch wieder einige Grossaufträge angenommen», meint der 69-Jährige. Er weiss:

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