Brugg
Seniorenweihnacht: Altersspanne reicht von 75 bis 103 Jahren

Die Brugger Seniorenweihnacht hat wiederum Gelegenheit geboten, sich in besinnlicher Ambiance zu treffen. Zudem erhielten die Senioren ein prächtiges Geschenk.

Max Weyermann
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Der Schülerchor aus 120 Mädchen und Knaben trägt an der Seniorenweihnacht herzerwärmende Weihnachtslieder vor.

Der Schülerchor aus 120 Mädchen und Knaben trägt an der Seniorenweihnacht herzerwärmende Weihnachtslieder vor.

Max Weyermann

Ein Raunen ging bei der Ehrung der ältesten Anwesenden durch die Turnhalle Au-Lauffohr, und selbst der aus rund 120 Mädchen und Knaben bestehende Chor der Schulhäuser Au und Erle spendete den 19 Seniorinnen und Senioren mit mehr als 90 Jahren spontan Applaus.

Besonders zum Staunen Anlass gab Hedwig Büchler, welche am 28. Mai 1911 geboren ist und somit inzwischen mehr als 103,5 Jahre zählt. Die rüstige Dame, welche weiterhin in ihrer Wohnung im Bilander wohnt, freute sich sichtlich über das gemütliche Beisammensein und über die unter der Leitung des Lehrerkollegiums vom Schülerchor herzerwärmend vorgetragenen Weihnachtslieder.

Senioren werden immer älter

Margrit Eichler, reformierte Kirchenpflegerin, erwähnte zudem Gertrud Hirt (100 Jahre), Maria Geissmann (97), Klara Lampart (96), Otto Kern (95, ältester männlicher Teilnehmer) sowie die weiteren Senioren bis zum Alter 90. «Diese Liste wird immer länger und hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt», freute sich Margrit Eichler.

Reto Wettstein überbringt die Grüsse des Stadtrates
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Der katholische Gemeindeleiter Simon Meier trägt das Hirtenlied vor
Margrit Eichler von der reformierten Kirchenpflege
Hedwig Büchler ist mit 103 Jahren in frohgemuter Stimmung
Die Schüler der 1 bis 6 Klasse stimmen mit Weihnachtsliedern auf die Festzeit ein

Reto Wettstein überbringt die Grüsse des Stadtrates

Max Weyermann

Sie wies darauf hin, dass sich auf die 1097 erfolgten Einladungen 156 Personen angemeldet hätten. Im Publikum befanden sich als Vertreter der reformierten Kirchgemeinde auch Pfarrer Christoph Suter und die neue Pfarrerin Bettina Badenhorst.

Simon Meier, katholischer Gemeindeleiter, las mit dem «Hirtenlied» des im vergangenen Jahr verstorbenen Glarner Schriftstellers Max Bolliger die 1980 erschienene feinfühlige Weihnachtsgeschichte rund um Jesu‘ Geburt in Bethlehem vor und wünschte den Anwesenden eine Adventszeit im Zeichen von Liebe und möglichst beschaulicher Einkehr.

Weihnachtssterne für die Senioren

Reto Wettstein, im Stadtrat Ressortvorsteher Soziales, Gesundheit und Alter, äusserte besinnliche Gedanken in Gedichtform und überbrachte die Grüsse und besten Wünsche des Behördenkollegiums für die kommende Festzeit.

Beim anschliessenden feinen Zvieri mit Zopf und Kaffee wurde die Gelegenheit zur Kontaktpflege ausgiebig benützt, und die für die sozialen Zwecke des Städtischen Weihnachtsbaums bestimmte Kollekte fand ebenfalls regen Zuspruch.

Zum Ausklang der 85. Brugger Seniorenweihnacht wurden die Teilnehmenden traditionsgemäss mit prächtigen Weihnachtssternen aus dem Berufsbildungszentrum Niederlenz beschenkt und durften sich auch bei den schmucken Jahreskalendern 2015 bedienen.

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