Brugg
Seniorenausflug: Einsichten und Weitsichten

Der diesjährige Seniorenausflug der Stadt führte durch das Zürcher Oberland bis hinauf auf die Hulftegg.

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Neu-Stadtrat Jürg Baur freut sich über die Lebensfreude der Brugger Senioren.

Neu-Stadtrat Jürg Baur freut sich über die Lebensfreude der Brugger Senioren.

zvg

Wird das Wetter halten? Für die rund 200 Seniorinnen und Senioren der Stadt Brugg, die sich am Reisetag auf dem Eisi versammelten, war die Frage nach dem Wetter zweitrangig. Sie freuten sich auf den traditionellen Seniorenausflug. Mit vier Bussen startete die Gesellschaft kurz nach Mittag zu einer gemütlichen Fahrt durch das Zürcher Oberland bis hinauf auf die Hulftegg. Der Pass zwischen den Kantonen Zürich und St. Gallen bietet eine spektakuläre Sicht über das Toggenburg.

Im Gasthaus auf der Passhöhe auf 950 Höhenmetern wartete ein Zvieri auf die Gäste. Diese genossen die willkommene Abwechslung in vollen Zügen und hatten merklich Freude am geselligen Zusammensein mit Bekannten und Freunden, die man sonst kaum mehr sieht.

Gleich mehrere Premieren

Für Jürg Baur war es der erste Seniorenausflug, und der Neu-Stadtrat zeigte sich in einer launigen Rede beeindruckt von der Lebensfreude und Energie der Seniorinnen und Senioren. Immerhin summiere sich der Erfahrungsschatz der Teilnehmer auf insgesamt 16'380 Lebensjahre, resümierte er.

Bei einem Durchschnittsalter der Teilnehmenden von 82 Jahren ehrte Baur den ältesten Teilnehmer, Johann Josef Stump mit fitten 97 Jahren. Die jüngsten Teilnehmerinnen mit jeweils 75 Jahren, Franziska Richiger-Jelancic und Gudrun Glanzmann-Gobeli, durften ebenso ein kleines Geschenk entgegennehmen wie Margrith Pauli-Hediger, die an diesem Tag ihren 83. Geburtstag feierte.

Einen besonderen Dank richtete Baur zudem an die zwölf Begleitpersonen und an Severin Dommann. Für den neuen Vorsteher der Sozialen Dienste Brugg war es eine doppelte Premiere: Er organisierte den Ausflug und nahm zugleich das erste Mal daran teil. Eine weitere Premiere war die kurze, warmherzige Ansprache von Barbara Horlacher, die sich in ihrer neuen Funktion als Stadtammann sichtlich wohlfühlt und den Austausch mit den älteren Bruggerinnen und Bruggern ausgiebig pflegte.

Manche Teilnehmer genossen die frische Luft, andere staunten über das Panorama und schwelgten in Erinnerungen oder vertraten sich auf dem nahen Witzweg die Füsse, bevor die Fahrt über Wald, Rapperswil und über den Seedamm auf die Autobahn zurück nach Brugg führte. Und das Wetter? Es hielt – und sogar die Sonne zeigte sich. Besser kann es nicht sein, darin waren sich alle Teilnehmer einig. (AZ)

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