Brugg
«Schweizer Talente»: Wushu-Kämpfer versprechen Spektakel

Jehmsei Keo steht mit seiner Swiss Wushu Crew im Halbfinal der SRF-Show «Die grössten Schweizer Talente». Für die Live-Show mussten sie sich besonders vorbereiten.

Janine Müller
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Die Swiss Wushu Crew mit dem Brugger Jehmsei Keo (2. v. l.) will eine Show bieten, die dem breiten Publikum gefällt. Dafür rasseln auch mal die Säbel. ZVG/SRF

Die Swiss Wushu Crew mit dem Brugger Jehmsei Keo (2. v. l.) will eine Show bieten, die dem breiten Publikum gefällt. Dafür rasseln auch mal die Säbel. ZVG/SRF

ZVG/SRF

Überall Kameras. Grelles Scheinwerferlicht. Tausende Menschen, die im Publikum sitzen oder zu Hause vor den Bildschirmen zuschauen. Und das alles live, zur besten Sendezeit.

Dieser Herausforderung kann sich die Swiss Wushu Crew nun stellen. Seit einiger Zeit ist bekannt, dass die Kampfsport-Gruppe um den Brugger Jehmsei Keo den Sprung in den Halbfinal der SRF-Castingshow «Die grössten Schweizer Talente» geschafft hat.

Mit ihrer modern interpretierten Wushu-Darbietung haben sie die Jury, allen voran den kritischen DJ Bobo, überzeugt. Heute Samstag, 20 Uhr (SRF 1), gilt es ernst. Dann nämlich darf das Publikum entscheiden, ob die vier Wushu-Kämpfer auch den Einzug in den Final schaffen. In der Bodenseearena in Kreuzlingen werden sie versuchen, das Publikum erneut von sich zu überzeugen.

Eine Show für jeden Geschmack

In den letzten Wochen haben Rebecca Beuggert (26), Jehmsei Keo (27), Pascal Dutoit (16) und Jan Giachino (16) intensiv für ihren Auftritt trainiert. «Für die Live-Show haben wir eine neue Choreografie zusammengestellt», sagt Jehmsei Keo.

«Dabei haben wir insbesondere auf die Musik und die Kostüme geachtet.» Denn die Jury verlangt Abwechslung und Unterhaltung. Der Auftritt soll spannend gestaltet sein.

«Wir haben das Feedback der Jury versucht umzusetzen. Gleichzeitig wollen wir eine Show bieten, die einem breiten Publikum gefällt», erklärt Jehmsei Keo. Damit erhoffen sich die Wushu-Kämpfer viele Telefonanrufe und Votings, damit der Finaleinzug gelingt.

Einfach zu koordinieren waren die letzten Wochen nicht. Neben dem Training für den Auftritt im Fernsehen stand auch noch ein Wettkampf vor der Tür und das bei einem Arbeits- oder Schulpensum von 100 Prozent.

«Ich habe den Überblick verloren, wie viel Zeit wir letztlich in den Auftritt investiert haben», so Keo. «An der Planung und an der Choreografie habe ich praktisch in jeder freien Minute gearbeitet. Vor dem Schlafen, im Zug, wo auch immer.» Gedanklich sei er die ganze Zeit bei diesem Projekt gewesen.

Eine Herausforderung für die Swiss Wushu Crew wird der Umgang mit den Kameras und die optimale Darstellung von Wushu im Fernsehen. Nicht immer sei es möglich, die traditionellen Wushu-Elemente auch gut im Fernsehen zu präsentieren.

Trotzdem. Jehmsei Keo verspricht: «Wir liefern eine rundum verbesserte und spektakuläre Show ab. Ich will auf die Bühne gehen und alles geben, unser Potenzial abrufen.» Und für den Erfolg lassen die Wushu-Kämpfer auch gerne mal die Säbel rasseln.