Brugg
Schüler und Lehrer in Brugg erhalten mehr Computer

Die Bedürfnisse und die technischen Möglichkeiten haben sich verändert: Der Brugger Einwohnerrat entscheidet über das neue Informatik-Konzept der Schule.

Michael Hunziker
Merken
Drucken
Teilen
Die Zahl der Schülergeräte soll in Brugg erhöht werden (Symbolbild).

Die Zahl der Schülergeräte soll in Brugg erhöht werden (Symbolbild).

Archiv az

Ausreichende sowie flexibel, individuell, vielseitig und rasch nutzbare Informatikmittel für Lehrer und Schüler, dazu ein leistungsfähiges, drahtloses Netzwerk sowie ein technischer und pädagogischer Support: Das Informatik-Konzept der Schule Brugg soll auf den aktuellen Stand gebracht werden.

Das heutige Konzept stammt aus dem Jahr 2006. Die Geräte sind seither zwar billiger geworden, die Kosten in den Bereichen Verbrauch, Besoldung und externer Support aber gestiegen. An einer Klausurtagung kam die Schulleitungskonferenz im März 2013 zum Schluss, «dass sich die eingesetzten Informatikmittel zu wenig den Veränderungen des Unterrichts angepasst hatten».

Aus für Hellraumprojektoren

Die Schule Brugg will weiterhin auf Produkte der Marke Apple setzen. Die noch vorhandenen Geräte seien funktionsfähig. Eine unverzichtbare Basis bildet im neuen Konzept das leistungsfähige, drahtlose Netzwerk. Zur Grundausstattung im Schulzimmer gehört ein Lehrercomputer sowie ein Präsentationssystem. Letzteres ersetzt die in die Jahre gekommenen Hellraumprojektoren. Wird das neue Konzept sofort umgesetzt, ist für das Jahr 2015 ein Nachtragskredit notwendig.

Durch das drahtlose Netzwerk kann jedes Klassenzimmer jederzeit auch als Computerraum genutzt werden. Überdies sind alle Arbeitsplätze für Lehrpersonen mit Computern ausgerüstet, die Zahl der Schülergeräte wird erhöht. Nicht zuletzt sind verschiedene Budgetbeträge – Druck- und Kopierkosten, digitale Audio-, Video- und Präsentationsmittel – unter dem Informatik-Budget zusammengefasst. «Damit wird die Kostentransparenz erhöht», führt der Stadtrat aus.

Wiederkehrende Kosten

Zur Diskussion steht im Einwohnerrat ein einmaliger Kredit von 12 000 Franken für das drahtlose Netzwerk und ein jährlich wiederkehrender Kredit von 21 600 Franken für die Abonnements-, Miet- und Serviceverträge. Ebenfalls entschieden wird über einen jährlich wiederkehrenden Kredit von 74 000 Franken für die Besoldung des internen Informatik-Supports sowie über einen Nachtragskredit von 46 100 Franken für die Umsetzung des neuen Konzepts im Jahr 2015.

Einwohnerrat Brugg Freitag, 6. März, 19.30 Uhr, Rathaussaal.