Jurapark
Schüler bauen Verstecke für den seltenen Glögglifrosch

Sechs Schulklassen – darunter eine des Schulheims Schloss Kasteln – haben den Lebensraum des Glögglifroschs erforscht.

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Sechs Schulklassen setzten sich mit der Geburtshelferkröte auseinander. zvg

Sechs Schulklassen setzten sich mit der Geburtshelferkröte auseinander. zvg

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Sechs Schulklassen haben im Rahmen des Jurapark-Schulmoduls den Lebensraum der Geburtshelferkröte, die wegen ihres glockenähnlichen Rufes auch Glögglifrosch genannt wird, erforscht. Auf zwei Exkursionen entdeckten die jungen Forscher in ihrer eigenen Gemeinde, was diese besondere Kröte zum Leben braucht und warum sie bei uns so selten geworden ist.

Die sechs Klassen aus den Jurapark-Gemeinden Zeihen, Küttigen, Schinznach, Gipf-Oberfrick und der Partnergemeinde Eiken haben an der ersten Durchführung des Moduls «Glögglifrosch – eine besondere Kröte» teilgenommen. Das Schulmodul besteht aus fünf Aktivitäten im Schulzimmer und in der Natur. Ergänzend zum normalen Unterricht konnten die Schüler so direkt in der Natur in das Thema eintauchen.

Die Klasse des Schulheims Schloss Kasteln kam für die erste Exkursion voller Spannung in die Eriwis, eine alte Tongrube in Schinznach, die mittlerweile ein kleines Naturparadies ist. Die Metamorphose von Kaulquappen zu Fröschen haben die Kinder bereits im Schulzimmer besprochen. Nun freuten sich alle, die Amphibien in der Natur beobachten zu können. Und prompt wartete die ausgebildete Modulleiterin Sandra Leubin vom Jurapark Aargau mit einer Gelbbauchunke, welche die Kinder fasziniert bestaunten. Anschliessend schwärmten die Schüler aus, um den Lebensraum des Glögglifroschs genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei wunderten sich alle über die Vielzahl an Insekten und anderen Tieren, die sie im Wasser, unter Asthaufen und in der Luft entdeckten und teilweise auch fangen konnten.

Die Kinder lernten auch, Verstecke für den Glögglifrosch zu bauen. Einen halben Tag lang schichteten sie Asthaufen und Steine für die Steinlinse auf. Zum Abschluss des Moduls organisierten die Schüler einen Elternabend. Ein eigens eingeübtes Theater, eine Diashow und ein Posten-OL, wo die Eltern ihr Wissen zu Amphibien testen konnten, standen auf dem Programm. (az)

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