Brugg

Schule will sich nicht zurücklehnen

Die Schule Brugg funktioniert: Das Foto stammt vom Schulhaus Stapfer. Ende Oktober 2014 arbeitete eine Klasse mit dem mobilen Lernlabor. (Archiv)

Die Schule Brugg funktioniert: Das Foto stammt vom Schulhaus Stapfer. Ende Oktober 2014 arbeitete eine Klasse mit dem mobilen Lernlabor. (Archiv)

Die Schule Brugg ist überprüft worden – und hat gut abgeschnitten. Dieses Ergebnis sei der Lohn für die Arbeit allerBeteiligter, halten Schulpflege und Schulleitung fest. Sich auf den Lorbeeren auszuruhen,sei indes nicht angebracht.

Mit einer externen Evaluation ist die Schule Brugg – zum zweiten Mal nach 2010 – im Auftrag des Kantons aus einer unabhängigen Perspektive unter die Lupe genommen worden. Die zuständigen Fachleute der Pädagogischen Hochschule (FHNW) befassten sich mit dem Schulführungshandbuch sowie dem Qualitätsmanagement. Ebenfalls führten sie mündliche und schriftliche Befragungen von Eltern, Schülern, Schulleitungen sowie Lehrpersonen durch. Die Arbeiten erstreckten sich über fast ein Jahr.

Die Ergebnisse sind gemäss Schulpflege und Schulleitung erfreulich. Die Schule Brugg erfülle in sämtlichen acht Bereichen die geforderte Funktionsfähigkeit: Zielerreichung; Schul- und Unterrichtsklima; Arbeitsklima für Lehrpersonen; Elternkontakte; Betreuungs- und Aufsichtsfunktion; Schulführung; Qualitätsmanagement; Regelkonformität. «Für die Schule Brugg heisst das, dass sie sich in einem soliden Zustand befindet und in ihrer Entwicklung auf einem guten Weg ist», so die Schulpflege und die Schulleitung.

Informatik ist Herausforderung

Zusätzlich ist die Schule Brugg gemäss Rückmeldung gut unterwegs als integrative Schule. «Wir haben als Schule und in der Zusammenarbeit in den letzten Jahren viel gelernt», stellt Gesamtschulleiter Peter Merz fest. «Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir diesen Weg konsequent weitergehen.» Den Unterricht, den die Schulführung nicht nur als «Förderung der Sachkompetenz» verstanden haben will, gilt es laut Merz immer wieder auf seine Tauglichkeit zu überprüfen und den Bedürfnissen anzupassen. Eine Herausforderung werde in den nächsten Jahren der sinnvolle Einbau der neuen Informatikmöglichkeiten sein.

Kurz: Das gute Ergebnis ist für den Gesamtschulleiter alles andere als selbstverständlich. Als Basis für die positiven Rückmeldungen von Eltern, Schülern und Fachstelle für Schulevaluation bezeichnet er unter anderem die engagierten Lehrpersonen sowie die klare Organisation. Die Schulführung sei nirgends auf «dem linken Fuss» erwischt worden, die eigenen Einschätzungen seien mit der Aussensicht bestätigt worden.

Einblick in den Bericht

Natürlich, räumt Merz ein, gebe es auch Hinweise für Verbesserungen. Über die besonders erfreulichen Bereiche oder über diejenigen, bei denen bei der Entwicklung angesetzt werden soll, wird an einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Donnerstag, 23. April, 19 Uhr, in der Turnhalle Freudenstein eingegangen.

Es wird ein Einblick gewährt in den Bericht der Fachstelle und es wird den Fragen nachgegangen, wo die Schule Brugg besonders stark ist, wie sie von Eltern und Schülern wahrgenommen wird und welche Schlüsse aus der Evaluation gezogen werden, sagt Merz. Zudem werden die Ergebnisse aus den Vorbefragungen von Eltern und Schülern präsentiert. Der Anlass sei spannend für alle, die sich für die Schule interessieren. (mhu)

Informationsveranstaltung:Donnerstag, 23. April, 19 Uhr, Turnhalle Freudenstein.

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