Riniken
Schule Riniken: Eine grüne Ampel in 6 von 7 Bereichen

Wie andere Schulen wurde auch die Riniker Schule einer externen Evaluation unterzogen – mit Topergebnis. In 6 von 7 Bereichen erhielt die Schule eine grüne Ampel.

Elisabeth Feller
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Das viele Grün im Schulareal passt zu den vielen grünen Ampeln, welche die Riniker Schule kürzlich bekommen hat. ZVG

Das viele Grün im Schulareal passt zu den vielen grünen Ampeln, welche die Riniker Schule kürzlich bekommen hat. ZVG

«Auf dieses Ergebnis dürfen wir wirklich stolz sein», sagt Christoph Horlacher. Dem Präsidenten der Schulpflege ist die Freude über das Ergebnis sichtlich anzumerken. Als selbstverständlich nimmt es Horlacher jedenfalls nicht: «Schulleitung und Lehrpersonen dürfen den ganz grossen Anteil an diesem tollen Resultat für sich beanspruchen. Denn sie setzen sich Tag für Tag für unsere Schülerinnen und Schüler ein.»

Auf Herz und Nieren

Das Evaluationsteam der Fachhochschule Nordwestschweiz hatte die Riniker Schule im Auftrag des Departements BKS des Kantons Aargau auf Herz und Nieren geprüft. Dabei wurden sieben Bereiche, die sogenannten Ampelkriterien, auf ihre Qualität hin untersucht: Schul- und Unterrichtsklima, Arbeitsklima für Lehrpersonen (Betriebsklima), Elternkontakte, Betreuungs- und Aufsichtsfunktion, Schulführung (Schulpflege und Schulleitung), Qualitätsmanagement und Regelkonformität.

In sechs der sieben Bereiche hat die Riniker Schule eine grüne Ampel erhalten. «In gewissen Punkten liegen wir sogar deutlich über dem Durchschnitt aller Schulen im Kanton Aargau», sagt Horlacher und fügt hinzu: «Lediglich das Qualitätsmanagement hat eine gelbe Ampel erhalten. Hier kann sich unsere Schule noch steigern.» Die nötigen Schritte dazu sind laut dem Schulpflege-Präsidenten bereits geplant und teilweise schon eingeleitet. Obgleich die Freude über das Evaluations-Resultat gross ist, weiss Christoph Horlacher, dass «die positiven Ergebnisse der externen Schulevaluation statistische Durchschnittswerte sind. Uns allen ist klar, dass es immer wieder Situationen an unserer Schule geben wird, mit denen sich Eltern nicht einverstanden erklären können.»

Einführung von Blockzeiten

Auf den Lorbeeren ruht sich die Schule Riniken jedenfalls nicht aus. Sie wird sich in näherer Zukunft neben der Einführung eines systematischen Qualitätsmanagements mit folgenden Projekten befassen: Der Einführung von Blockzeiten mit Beginn des Schuljahres 2014/15. «Damit», sagt Horlacher, «reagieren wir einerseits auf die Anregung vieler Eltern, versprechen uns anderseits davon jedoch auch die Möglichkeit, offen für zeitgemässe und moderne Unterrichtsformen zu bleiben.»

Im Zusammenhang mit den Blockzeiten, vor allem aber auch mit der 6. Klasse, die ab Schuljahr 2014/15 in Riniken unterrichtet wird, benötigt die Schule aber mehr Schulraum.

An der Gmeind wird abgestimmt

Eine vom Gemeinderat eingesetzte Baukommission setzt sich bereits intensiv mit dem Projekt Schulraumerweiterung auseinander. Bei der Planung werden nicht allein die Interessen der Schule, sondern auch jene der Gemeindebibliothek, der Spielgruppe Kiri und auch der Dorfvereine berücksichtigt. Über das Bauvorhaben wird an der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember dieses Jahres abgestimmt.

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