Brugg
Schon bald fliessen in der Brugger Altstadt Bier und Wein

Je nach Temperatur könnte am Stadtfest auch Glühwein angeboten werden, so Felix Meier von Müller-Bräu Baden. Bei diesem unsicheren Wetter rechnet er mit einem Bierabsatz von 20’000 Litern.

Claudia Meier
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Eingangs Schulthess-Allee baut der STV Brugg einen «Hühnerstall». CM

Eingangs Schulthess-Allee baut der STV Brugg einen «Hühnerstall». CM

Claudia Meier

Fünf Tage Aufbauarbeiten für ein viertägiges Fest und drei Tage für den Abbau: Die Festbeiz des Stadtturnvereins Brugg (STV) an der Schulthess-Allee ist ein Blickfang. «Zum Hühnerstall» ist ein solider, zweigeschossiger Backsteinbau. Im Restaurant werden Poulet-Spezialitäten angeboten und im oberen Stock gibt es eine Lounge mit Zeltdach.

«Wir wollten kein 08/15-Zelt aufstellen. Ein Holzbau war uns aber zu teuer. Dieser Backsteinbau sieht zwar teuer aus, kostet uns aber dank Sponsoren und guten Beziehungen nicht mehr als ein Zelt» sagt Ralf Noti vom STV Brugg.

Angesichts der eher kühlen Wetterprognosen für das Stadtfest, dürfte der windgeschützte «Hühnerstall» ein beliebter Treffpunkt werden, in dem man sich gerne aufwärmt.

Das Stadtfest-OK hat mit Müller-Bräu einen Vertrag abgeschlossen. Das Badener Traditionsunternehmen liefert Bier, Mineral und Süssgetränke für alle Festbeizen sowie die dazugehörige Logistik.

Je nach Betreiber dürften die Verkaufspreise leicht variieren, sagt Felix Meier, Geschäftsführer von Müller-Bräu. Die Getränkelogistik ist eine echte Herausforderung.

Meier dazu: «Es ist sehr schwer vorauszusagen, wie viel Bier es wirklich braucht. Ich denke, dass der Absatz irgendwo zwischen 15’000 und 20’000 Litern liegen wird.» Das Bier gibt es im Offenausschank oder in Alu-Dosen.

Mineral- und Süsswasser werden ausschliesslich in Pet-Flaschen angeboten. Beim Wein können die Beizenbetreiber den Lieferanten selber auswählen. «Alles andere würde in der Rebbauregion Brugg keinen Sinn machen», so Martin Jakob, Marketingverantwortlicher im Stadtfest-OK.

Das unsichere Wetter wird den Getränkekonsum beeinflussen. «Automatisch werden weniger Bier, Mineral oder Süssgetränke konsumiert, da das Bedürfnis einfach fehlt. Dafür wahrscheinlich mehr warme Getränke, aber auch Weine und je nach Temperatur könnte sogar Glühwein angeboten werden », fährt Meier fort.

Den Festwirtschaften ist es auch überlassen, ob sie Mehrweggeschirr oder Wegwerfbecher verwenden wollen. Damit die Festmeile nicht im Abfall erstickt, wird der betreute Entsorgungspark unmittelbar neben dem Getränkedepot aufgestellt.

Mit anderen Worten, wenn die Beizenbetreiber Getränkenachschub an der Annerstrasse holen, können sie dort gleich ihren Abfall deponieren.

Auf dem Festareal werden Abfallbehälter für Alu-Dosen, Pet-Flaschen sowie Mischabfall aufgestellt. Zwei Personen mit einem Elektromobil sind für die regelmässige Leerung dieser Behälter zuständig.

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