Brugg

Schöne Bescherung für Soziale Dienste – 153 Weihnachtspäckli sind bereit

Esther Züger übergibt die Weihnachtspäckli an Jürg Schönenberger (links), Leiter Soziale Dienste, sowie dessen Stellvertreter Olivier Wyss. mhu

Esther Züger übergibt die Weihnachtspäckli an Jürg Schönenberger (links), Leiter Soziale Dienste, sowie dessen Stellvertreter Olivier Wyss. mhu

Da werden die Augen all derjenigen leuchten, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. 153 Weihnachtspäckli stehen in der Abteilung Soziale Dienste der Stadt Brugg – jedes einzelne fein säuberlich beschriftet mit Vorname und Name.

Überbracht wurden die Weihnachtspäckli am Dienstagnachmittag von Esther Züger vom Brugger Frauenverein. Die Aktion für die hilfesuchenden Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt hat sich zu einer schönen Tradition entwickelt. Allerdings findet sie heuer zum letzten Mal in dieser Form statt.

Der Grund: Esther Züger, die sich seit 11 Jahren mit viel Hingabe – und ehrenamtlich wohlverstanden – um die Päckli kümmert, will etwas kürzer treten. Sie hat ihren Rücktritt aus dem Frauenverein-Vorstand eingereicht. Jetzt seien jüngere Kräfte gefragt, sagt sie mit einem ansteckenden Lachen. Als weiteren Grund nennt sie die rückläufigen Erträge aus der Brockenstube des Frauenvereins. Es handle sich um einen ansehnlichen Teil des Gewinns, der in die Aktion fliesst.

Esther Züger freut sich zwar auf mehr Freizeit, aber: «Auch wenn der Aufwand gross ist, kümmere ich mich sehr gerne um die Weihnachtspäckli», betont sie und ergänzt – wieder mit einem ansteckenden Lachen: «Schliesslich mache ich es freiwillig.»

Schokolade und Gutschein

Den Menschen zu helfen, ihnen eine Freude zu bereiten, das gefalle ihr, antwortet sie auf die Frage nach ihrer Motivation. Ein Aufsteller seien jeweils die positiven Reaktionen der Empfänger oder die Dankesbriefe.

Jürg Schönenberger, der Leiter der Sozialen Dienste, sowie sein Stellvertreter Olivier Wyss sind sich einig, dass die Weihnachtspäckli-Aktion – «eine sehr sinnvolle, ganz tolle Sache» – in Zukunft fehlen wird. «Das ist sicher ein Verlust. Viele Empfänger warten jeweils gespannt auf ihr Päckli.»

Jeder erhält übrigens sein ganz persönliches Exemplar. Verteilt werden Säckli – gefertigt aus einem Kalenderblatt – mit einem Warengutschein, einer Tafel Schokolade sowie einer Karte. Die Kinder erhalten derweil ein Chlaussäckli, einige weitere Empfänger kommen in den Genuss eines Fresspäckli.

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