Winterspass
Schneller, schneller lautet die Devise auf dem Rotberg

Pünktlich auf die Skiferien hin hat sich die Schneepracht über das Mittelland gelegt. Das Wintersportvergnügen lockt in der Region. Skifahren und Langläuflen geht auch vor der Haustür.

Janine Müller
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Flugs den Schlitten an den Bügel gehängt und los gehts. Die Kinder geniessen das Winterwetter auf dem Rotberg.
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Grosser Andrang herrscht am Skilift Rotberg.
Die Helfer des Skilift Rotberg haben alle Hände voll zu tun.
Und los gehts den Rotberg hinab.
Sonne und Schnee - mehr braucht es nicht.
Skispass in der Region Brugg
Loipe Gislifluh
Loipe Gislifluh
Loipe Gislifluh
Loipe Gislifluh
Loipe Gislifluh
Loipe Gislifluh
Loipe Gislifluh
Loipe Bözberg
Loipe Bözberg

Flugs den Schlitten an den Bügel gehängt und los gehts. Die Kinder geniessen das Winterwetter auf dem Rotberg.

Michael Hunziker

So tobten sich gestern Nachmittag beim Skilift die Daheimgebliebenen aus. Vor allem auf Schlitten, vereinzelt auch auf Skis, sausten die Kinder den Hügel hinab. Dann liessen sie sich wieder vom Schlepplift hinaufziehen.

Trotz Sportferien und einigermassen viel Schnee kann das Team, das den Skilift Rotberg in Villigen betreibt, nicht längere Öffnungszeiten anbieten. Der Mittwochnachmittag und das Wochenende sind die einzigen Möglichkeiten, um das kostenlose Angebot zu nutzen.

«Einige von uns sind selber in den Ferien. Oder sie müssen arbeiten», erklärt Initiant Roger Meier. «Darum ist es nicht möglich, das Angebot auszuweiten. Denn der Skilift bedeutet ziemlich viel Aufwand.» Vier bis fünf Helfer braucht es, damit der Skilift betrieben werden kann.

Weil auch Roger Meier selber in den Ferien weilt, wurde die Langlaufloipe auf dem Rotberg nicht gespurt, da nur er die benötigten Maschinen bedienen kann.

Gespurt sind dafür die Loipen auf dem Bözberg und der Gislifluh. Rund 7 Kilometer Langlaufloipe laden auf dem Bözberg zum Sporttreiben ein. Die Spur führt von der Sennhütten bis zum Reservoir. Bis nach Bözberg reicht es nicht. Dafür hat es dann doch zu wenig Schnee.

«Auf den Wiesen sind die Bedingungen sehr gut, im Wald liegt etwas wenig Schnee, aber auch da funktioniert es», sagt Erich Steffen, der die Spuren zieht. Gut zwei Stunden braucht er jeweils, bis die Loipen präpariert sind. Auch er macht es ehrenamtlich. Die wenigen Einnahmen, darunter auch jene von Sport-Toto, reichen nicht, um die Unkosten zu decken.

Klassische Spur verlegt

Ähnlich sieht es bei der Skiriege Auenstein aus. Diese hat 10 Kilometer Loipe präpariert. Diese führt von der Staffelegg aus nördlich am Homberg und der Gislifluh vorbei. Seit Montag ist diese befahrbar. Die klassische Spur wurde mittels einer neuen Maschine in die Mitte verlegt. «So muss man nicht mehr ganz am Rand laufen», sagt Walter Schumacher aus Oberflachs, der in den letzten Tagen an den Loipen gearbeitet hat.

Zwei bis drei Leute braucht es, damit die Langläufer gute Bedingungen antreffen. Das soll so bleiben. Darum haben die Verantwortlichen an die Reiter aus der Umgebung gebeten, dass sie mit dem Pferd die Loipe nicht betreten. Bisher habe es, im Gegensatz zu anderen Jahren, gut funktioniert, so Schumacher.

Der Spass am Winterwetter hier im Flachland dürfte anhalten. Denn für Donnerstag und Freitag ist noch etwas Schnee zu erwarten.