Windisch
Schloss-Foxtrail: sonst verschlossene Türen lassen sich öffnen

Die richtige Fährte suchen, knifflige Rätsel lösen, geheime Botschaften entziffern, – und dies alles vor einer einzigartigen, historischen Kulisse: Heute Donnerstag wird der Schloss-Foxtrail Wasserschloss eröffnet.

Michael Hunziker
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Mit dem Smartphone geht es vor historischer Kulisse – hier die Klosterkirche Königsfelden – auf den Schloss-Foxtrail Wasserschloss. zvg

Mit dem Smartphone geht es vor historischer Kulisse – hier die Klosterkirche Königsfelden – auf den Schloss-Foxtrail Wasserschloss. zvg

Den Teilnehmern des Schloss-Foxtrail Wasserschloss wird eine unterhaltsame, interaktive Entdeckungsreise mit 25 Posten zwischen Turgi und Windisch versprochen. An einer Medienkonferenz auf dem Legionärspfad ist die neue Attraktion vorgestellt worden.

Red und Antwort standen Ursula Diebold, Leiterin Kommunikation Aargauische Kantonalbank; Thomas Pauli, Direktor Museum Aargau sowie Fredy Wiederkehr, Geschäftsführer Foxtrail.

«Wollen stets überraschen»

Im Aargau sei der erste Schloss- Foxtrail Wildegg in diesem Jahr phänomenal angelaufen, sagte Thomas Pauli. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dieser Erfolg halte beim Trail Wasserschloss an und der Schwung könne mitgenommen werden.

Schloss-Foxtrail-Trilogie

Die Schloss-Foxtrail-Trilogie im Aargau ist ein Projekt von Museum Aargau, Foxtrail und Aargauischer Kantonalbank. Die Teilnehmer profitieren ausserdem von einer Zusammenarbeit mit der A-Welle, welche sie vom Wohnort an den Startort und wieder zurück bringt. Bereits erfolgreich gestartet ist der Trail Wildegg. Im Juni wird der Trail Lenzburg folgen. Der Schloss-Foxtrail Wasserschloss beginnt beim Bahnhof Turgi und endet beim Legionärspfad in Windisch. Benötigt werden rund 2 bis 3 Stunden. Pro Team ist ein Smartphone erforderlich. Informationen auf www.schlossfoxtrail.ch. (az)

Pauli machte auf die grosse Bedeutung der Region aufmerksam. Mit dem Foxtrail könnten Themen wie Kultur und Natur oder aber Kloster Königsfelden und Legionärspfad clever verknüpft werden. Es würden Türen geöffnet, die sonst zu seien, es könnten Räume betreten werden, die sonst nicht zugänglich seien.

Kurz: Es werde auf spielerische Weise Geschichte vermittelt. Deshalb passe der Schloss Foxtrail gut zum Museum Aargau, so Pauli. Denn: «Wir wollen stets mit neuen Projekten überraschen und begeistern. Wir wollen kreativ sein, um neue Besuchersegmente zu erreichen.»

Fredy Wiederkehr wies darauf hin, dass ein Foxtrail – auch als «Die spannendste Schnitzeljagd der Schweiz» bezeichnet – für Erwachsene und Familien, kleinere und grössere Gruppen geeignet sei. Es handle sich nicht um ein Wettrennen. Es zähle der Moment, das Erlebnis. An den Posten seien Grips und Teamwork gefragt.

Die Realisierung des Schloss-Foxtrail Wasserschloss war laut Wiederkehr nicht zuletzt wegen der denkmalgeschützten Umgebung eine veritable Herausforderung. Aber es sei gelungen, «ein paar ulkige Sachen einzubauen».

«Das wird spannend»

Ursula Diebold ging auf die Entstehungsgeschichte ein. «Im Rahmen des 100. Geburtstags der Aargauischen Kantonalbank wollten wir etwas mit den Aargauer Schlössern machen.» Schliesslich entstand die Idee, den Foxtrail – den es in sechs Städten gibt – aufs Land zu holen. Ursula Diebold freute sich über das Angebot für die breite Öffentlichkeit: «Das wird spannend.»

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